Friaul mit dem Wohnmobil: Für unsere diesjährige Tour in den Herbstferien, haben wir uns für Norditalien entschieden. Das Schöne in dieser Region in Italien ist die Nähe von Bergen und Meer, die sympathische Großstadt Triest, kleine Badeorte, der Rand der Dolomiten und viele grüne Weinberge.

Uns lockt eine alte Kulturlandschaft, die von den Ländern Österreich, Slowenien und Italien geprägt wurde. Aber auch die Römer waren schon hier. Hier erfährst Du welche Orte Du auf Deiner Reise unbedingt besuchen solltest und wo es uns besonders gut gefallen hat.

Genießen im Cafe in Triest - Highlight unserer Tour durchs Friaul mit Wohnmobil

In der Sonne sitzen, Spritz trinken und genießen in Triest

Anfahrt ins Friaul durch die Alpen

Inhalt

Diesmal wollen wir mehr von den Dolomiten sehen, die das Friaul im Norden begrenzen, und nehmen die Anreise durch Österreich über den Plöckenpass. Immer weiter klettert unser Kastenwagen die Alpen hinauf. Immer wieder begegnen wir dabei Hinweisen auf die alte Römerstraße.

Die Strecke durch die Berge nach Italien ist auch mit dem Wohnmobil möglich. Auf diesen Straßen muss man das Bergfahren aber lieben. Sie sind an einigen Stellen sehr eng und die Kurven verlangen äußerste Konzentration. Ab dem Plöckenpass, auf dem sich auch die Grenze zwischen Österreich und Italien befindet, gilt eine Beschränkung für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen.

Stellplatz für Wohnmobile im Friaul

Im Friaul gibt es viele einfache und gut ausgestattete Stellplätze für Wohnmobile – viele davon kostenfrei. Hier stehen wir auf dem Stellplatz in Ampezzo

Leider ist das Wetter viel schlechter als ursprünglich angekündigt. So sind die spektakulären Berge der südlichen Alpen nur zu erahnen. Auch die von mir geplante Wanderung am Plöckenpass, durch das hier eingerichtete Freilichtmuseum in rekonstruierten Kriegsstellungen des 1. Weltkrieg, entfällt leider wegen des Wetters.


⇒ Diese Anfahrt nach Italien und ins Friaul über die Berge lohnt sich nach meiner Einschätzung nur bei gutem Wetter. Laut Navi dauert die Anfahrt über die Berge und Bundesstraßen ab Rosenheim durch Österreich nur eine Stunde länger als der 100 Kilometer längere Umweg über die Autobahn. Wir haben beides ausprobiert und in den Bergen weit mehr Zeit dafür gebraucht als angegeben.


Unsere Tipps & Route durchs Friaul mit Wohnmobil

Ziel 1: Reise ins Friaul – Sauris

Der See in Sauris schillert grün und kühl

Der Lago di Sauris

Steil geht es mit dem Wohnmobil wieder ins Tal. Als erstes Ziel haben wir uns die Doppelgemeinde Sauris herausgesucht. Über eine enge Bergstraße, die nur von Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen befahren werden darf, erreichen wir Comeglians und folgen dann der Ausschilderung (für größere Fahrzeuge ist auch eine andere Anfahrt über Tolmezzo möglich). Die Straße ist an einigen Stellen extrem eng und schlecht. An manchen Stellen liegt noch altes Kopfsteinpflaster.

Immer weiter geht es in die Abgeschiedenheit der Berge. Mit unserem Kastenwagen ist die Fahrt kein Problem, größere Wohnmobile schaffen die Anfahrt nach Sauris mit guten Nerven und vorausschauender Fahrt sicher auch. An einer Stelle begegnet uns ein Kleinlaster, sonst ist jetzt im Oktober nicht viel Verkehr. Hier in der Abgeschiedenheit hat sich auf einer Sprachinsel ein alter deutscher Dialekt erhalten, den wir aber nicht verstehen können.

Nach einem engen alten Tunnel liegt der türkisblaue Lago die Sauris (Saurissee) direkt vor uns. Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser. Über den schroffen Gipfeln in der Umgebung liegen Wolken. Schon für diesen Blick hat sich die Anfahrt gelohnt. Danach geht es immer höher durch satte grüne Almwiesen. Die Region ist wirklich schön. Sie wird auch als “Perle der Karnischen Alpen” bezeichnet. Und die liebevoll gepflegten hölzernen Bergbauernhäuser sind so ganz anders als im Rest von Italien.

In Sauris di Sotto (auf 1.200 Meter Höhe) soll es einen schönen Stellplatz und leckeren Schinken (Wolf) geben. Aber leider prangen am hervorragend mit Wasser, Strom und Toiletten ausgestatteten Parkplatz, den der Führer Venetien und Friaul aus der Womo-Reihe* empfohlen hat, jede Menge Verbotsschilder. Übernachten ist hier also leider nicht mehr gestattet. Die Alternative ist der kleine Campingplatz auf halber Strecke nach Sauris di Sopra, das auf 1.400 Meter Höhe liegt und die höchste Gemeinde im Friaul ist. Dieser hat aber jetzt so spät im Jahr schon geschlossen.

Deshalb fällt unser Besuch in dieser verzauberten Region leider sehr kurz aus. Es ist spät und wir brauchen einen Schlafplatz, schade. Unterkunft finden wir auf dem kommunalen Wohnmobilstellplatz in Ampezzo (nicht mit Cortina d’Ampezzo verwechseln), neben dem Sportplatz. Hier lassen wir uns den in Sauris erstandenen köstlichen Rohschinken schmecken.

Besichtigen in Sauris

  • Lago die Sauris
  • Sauris di Sotto
  • Sauris di Sopra

Übernachtung mit dem Wohnmobil bei Sauris

Ziel 2: Reise ins Friaul – Gemona del Friuli

Fassade des Doms in Gemona

Die Fassade des Doms von Gemona hat das Erdbeben überstanden – etwas verzogen

Weiter geht unsere Fahrt über Talmezzo nach Gemona. Wir parken auf dem Wohnmobilstellplatz fast direkt am Zentrum. Gemona gilt als eine der schönsten historischen Ortschaften im Friaul-Julisch Venetien. Dabei wurde der Ort 1976 von schweren Erdbeben völlig zerstört.

  • Vom sehenswerten romanisch-gotischen Dom Santa Maria Assunta aus dem 14. Jahrhundert stürzten das rechte Seitenschiff und der frei stehende Glockenturm ein.
  • Teile des schönen Gebäudes mit eindrucksvoller Fassade blieben wie ein Wunder stehen.
  • Seitdem stehen die Säulen im Inneren aber ein wenig schief.
  • Auch ein Blick unter das Gebäude lohnt sich (Zugang von außen). Hier gibt es eine Unterkirche mit Malereien und ein Ossuarium, mit den Überresten von bei der Befestigung und Renovierung der Kirche gefundenen alten Gräbern.

Inzwischen ist Gemona wieder völlig aufgebaut. Nur auf der Burg oberhalb des Ortes finden noch Bauarbeiten statt. Spuren des Erdbebens bleiben. Eine der zerstörten Kirchen wurde als Mahnmal nicht wieder aufgebaut. In einem kleinen Museum gegenüber der Touristeninformation, in der wir uns mit Informationen versorgt haben, sind eindrucksvolle Fotos der Zerstörung und des Wiederaufbaus des Ortes zu sehen.

In der Via Giuseppe Bini, die durch die Altstadt zum Dom führt, fallen schöne Paläste auf, bei denen zum Teil noch Freskenmalerei erhalten ist. Sehenswert ist auch eine Wallfahrtskirche des Heiligen Antonius von Padua. In Gemona wurde 1248  die erste dem Hl. Antonius gewidmete Kirche eingeweiht. Das war 17 Jahre nach seinem Tod. Nach dem Erdbeben 1976 wurde eine neue Wallfahrtskirche gebaut. Die Ruinen der durch den Heiligen errichteten Kapelle, wurden darin integriert.

Nach zwei Stunden Besichtigung zieht es uns weiter.

Besichtigen Gemona del Friuli

  • Dom
  • Räume unterhalb es Domes (Zugang von außen)
  • Museum zur Erinnerung an das Erdbeben: 1976 – Frammenti di Memoria
  • Wallfahrtskirche des Heiligen Antonius

Parken / Übernachtung mit dem Wohnmobil Gemona del Friuli

Ziel 3: Reise ins Friaul – San Daniele del Friuli

Schinken in San Daniele del Friuli

Die Schinken reifen in San Daniele mehrere Monate

Wir überqueren mit dem Camper den Tagliamento auf einer der wenigen Brücken. San Daniele des Friuli hat eine schöne kleine Altstadt auf dem Hügel. Aber San Daniele ist vor allem bekannt für den leckeren Schinken. Hier dreht sich alles um „prosciutto“, den Du unbedingt probieren solltest – entweder zum Glas Wein in einer der Weinstuben, in einem der zahllosen Restaurants oder auch direkt beim Produzenten.

Unser Wohnmobil parkt auf dem offiziellen Stellplatz neben einer Sporthalle (bis in die Abendstunden ist hier ein reges Kommen und Gehen, deshalb besser auf der anderen Seite der Parkplatzabtrennung parken). Erwartungsvoll erklimmen wir den Burghügel. Und wir werden nicht enttäuscht. Rund um die große Kirche auf dem Hügel gibt es eine kleine Anzahl netter Gassen und sehr viele Möglichkeiten einzukehren.

Unser Reiseführer* rät uns zur L’Osteria di Tancredi. Das ist eine gute Wahl. Pünktlich um 19 Uhr nehmen wir an einem der wenigen Tische im liebevoll gestalteten und renovierten Gastraum Platz. Ansonsten ist alles reserviert. Besonders gut schmeckt uns der Vorspeisenteller, der neben dem hervorragenden Schinken noch eine Auswahl anderer Köstlichkeiten präsentiert. Es ist kein ganz billiger Abend, der aber zu einem der Höhepunkte unseres Friaulbesuches gehört. Auch einen Blick in die Kirche Sant’Antonio aus dem 14. Jahrhundert werfen wir noch. Durch den fast leeren Kirchenraum kommen die Fresken sehr gut zur Geltung. Die Kirche wird wegen der bunten Bilder aus dem 15. und 16. Jahrhundert auch „Sixtinische Kapelle des Friaul“ genannt.

Am nächsten Tag wollen wir mehr über den Schinken erfahren und diesen direkt beim Erzeuger kaufen. In der Touristeninformation besorgen wir uns eine Liste, wo und wann dies möglich ist und wo es auch eine Führung dazu gibt. Leider ist heute ein schlechter Tag für eine der öffentlichen Begehungen. Auf Empfehlung steuern wir die Prosciuttificio Prolongo Giovanni in der Vorstadt von San Daniele an.

Und wir haben wirklich Glück und dürfen einen kleinen Blick hinter die Kulissen des 1957 gegründeten Familienbetriebes werfen. Inzwischen ist dies nach Voranmeldung per Mail möglich. Die Produktion ist wirklich beeindruckend. Viele Monate reifen die Schinken an der Keule. Nur sorgfältig ausgewähltes Fleisch aus Italien kommt zum Einsatz, lernen wir. In San Daniele ist wohl das Klima und die Luft besonders gut geeignet für die Reifung. Adria- und Alpenwinde treffen hier zusammen.

Wir dürfen Fragen stellen, probieren und wir kaufen auch ein – für uns unterwegs und für die Lieben zu Hause. Feinst geschnittener Schinken ist vakuumiert oder als Besonderheit in einer speziellen Dose zu haben. Natürlich gibt es auch ganze Keulen oder Stücke, aber das ist für uns nicht ganz so praktisch im Wohnmobil.

Besichtigen / Essen gehen in San Daniele del Friuli

Übernachten mit dem Wohnmobil in San Daniele

Ziel 4: Reise ins Friaul – Spilimbergo

Gasse im mittelalterlichen Spilimbergo, nicht weit vom Wohnmobilstellplatz

Spilimbergo wirkt als wäre die Zeit stehen geblieben

Unser nächstes Ziel in unserer italienischen Urlaubsregion Friaul ist Spilimbergo, das Zentrum der Mosaikkunst. Es liegt nur ein paar Kilometer von San Daniele del Friuli entfernt.

In Dignano überqueren wir den mächtigen Fluss Tagliamanto und sind bald danach an unserem Ziel angekommen. Der kleine sympathische Ort Spilimbergo wurde bereits in der Antike gegründet. Warum es uns hier so gut gefällt? Es gibt einen kleinen Wohnmobilplatz direkt am Stadtzentrum. Und in der nicht sehr großen Stadt ist der mittelalterliche Grundriss und eine Reihe alte Gebäude erhalten. Viele der Häuser sind liebevoll renoviert und überall gibt es etwas zu sehen. Besonderer Flair und italienische Gemütlichkeit treffen hier zusammen.

Die gotische Kathedrale Santa Maria Assunta am Rande des großen Domplatzes zieht uns an. Der Turm weist uns vom Parkplatz aus den Weg. Und es ist auch nicht weit. Der Dom wurde direkt neben der alten Stadtmauer errichtet. Die Fassade leuchtet in hellgelb. Trotz der Schlichtheit der Fassade des Doms, gibt es viel zu entdecken. Im Inneren ist alles dunkel gehalten. In der Apsis und an den Wänden gibt es mittelalterliche Fresken. Und auch die Decken sind bemalt. Fast verpassen wir die Treppen, die in die Krypta führen.

Direkt nebenan liegt das vom Geschlecht der Spengenberger gebaute Schloss, das über eine Brücke betreten werden kann.

Die kleine sympathische Stadt Spilimbergo ist in mehreren Stufen von Dom und Burg her gewachsen. Die Altstadt befindet sich rund um den Corso Roma zwischen zwei Stadttoren. Immer wieder bleiben wir vor Palästen stehen, die auch in großen Metropolen nicht „popelig“ wirken würden. Dazu gibt es schöne Geschäfte und Cafés. In der Pasticceria Corso Roma genießen wir leckere Kleinigkeiten und guten Kaffee.

Zum Abendessen kehren wir in der Osteria Al Bachero in einer Seitenstraße ein. Auch dies ist ein Tipp aus unserem Reiseführer*. Es ist ein echtes Erlebnis. Das Essen ist sehr typisch, lecker und reichlich. Die regionale Küche schmeckt, als würde noch die Oma selbst kochen. Frico, Kutteln oder Stockfisch stehen auf der Karte. Immer wieder gelingt uns auch ein Blick in die Küche mit einem riesigen alten Herd. Die historische Gastwirtschaft ist sehr beliebt bei Einheimischen, also ist es am Besten gleich um 19 Uhr da zu sein.

Besichtigen / Essen gehen in Spilimbergo

Übernachten mit dem Wohnmobil in Spilimbergo

Ziel 5: Reise ins Friaul – Valvasone

Schloss in Valvasone im Friaul

Das Schloss in Valvasone ist noch sehr gut erhalten

Nur ein paar Kilometer weiter südlich erreichen wir Valvasone. Es soll eines der schönsten Dörfer Italiens sein, steht im Reiseführer. Und einen gut ausgestatteten kostenfreien Wohnmobilstellplatz am Ortsrand gibt es auch (Strom, Ver- und Entsorgung, W-Lan, …). Von dort laufen wir in fünf Minuten in den Ort. Der historische Ortskern ist sehr gut erhalten. Im kleinen Ort findest Du herrschaftliche Paläste aus dem 14. bis 17. Jahrhundert und ein liebevoll restauriertes Schloss, umgeben von einem Graben. Leider standen wir schon zweimal vor verschlossenen Toren. Beim Spaziergang durch die mit Kieselsteinen bepflasterten kleinen Gassen fühlen wir uns in eine andere Zeit versetzt.

Besichtigen in Valvasone

  • Schloss
  • Kirche
  • Alter Waschplatz

Übernachten mit dem Wohnmobil in Valvasone

Ziel 6: Reise ins Friaul Festungsstadt Palmanova

Großer Platz in Palmanova, der Festungsstadt mitten im Friaul

Der große Platz in Palmanova wurde restauriert

Noch ein Stück weiter führt unser Weg nach Palmanova, das an einer wichtigen Straßenkreuzung liegt. Im 16. Jahrhundert wurde die sternförmige Festungsstadt durch Venedig zum Schutz gegen die Türken geplant und angelegt. Der gewaltige Mauerring, neun Bastionen, die einen Stern bilden, und drei Stadttore sind vollständig erhalten. Die Zufahrt ist nicht ganz einfach. Aktuell wird an den Stadttoren und Zufahrtsstraßen gebaut und renoviert. Und auch nicht alle drei Tore erlauben die Zufahrt mit dem Wohnmobil, aber es geht.

Der riesige sechseckige Hauptplatz „Piazza Grande“ ist noch ein Zeuge besserer Zeit. Von ihm gehen sechs Straßen ab. Die Strassen und Häuser rundherum sind nicht alle in gutem Zustand.

So richtig schön ist die Stadt nicht, aber die komplett erhaltene Festung ein echtes Erlebnis, finden wir. Auch in den Cafés rundum lässt es sich aushalten. Wir haben wirklich leckere kleine Törtchen bekommen. Da der Wohnmobilstellplatz uns von der Lage her aber nicht gefallen hat, sind wir trotz anderer Pläne weiter gefahren.

Übernachten / Parken mit dem Wohnmobil in Palmanova

Ziel 7: Reise ins Friaul – Aquileia

In der Basilika von Aqulieia im Friaul wurde ein alter Mosaikboden gefunden

Der alte Mosaikboden ist sehr gut erhalten

Entlang der alten Römerstraße erreichen wir Aquileia. Der kleine Ort ist wegen der hier erhaltenen Reste aus der Vergangenheit Weltkulturerbe. Auch wenn man das heute nicht mehr sieht, Aquileia war zu Zeiten der Römer eine der größten und reichsten Städten im Mittelmeerraum und später Sitz eines wichtigen Patriarchen. Bis ins Mittelalter blieb die Stadt Aquileia dann eines der wichtigsten religiösen und wirtschaftlichen Zentren in Norditalien. Die Stadt und ihr Hafen (Grado) waren deshalb ein beliebtes Ziel von Seeräubern oder Langobarden. Mehrfach kam es zu Überfällen und Plünderungen.

Heute ist Aquileia eher klein und die Sehenswürdigkeiten gut zu finden. Wir parken auf einem der Wohnmobilstellplätze direkt neben der Basilika und bezahlen sofort die Parkgebühr (hier wird nämlich sehr regelmäßig kontrolliert).

In Aquileia verbirgt sich ein besonderer Schatz: In der mittelalterlichen Kathedrale befindet sich ein frühchristliches Fußbodenmosaik aus dem Anfang des 4. Jahrhunderts. Das Bodenmosaik mit Szenen aus dem alten Testament wurde erst im 20. Jahrhundert bei der Entfernung der neueren Bodenpflasterung entdeckt. Deshalb befindet sich das Mosaik in hervorragendem Zustand. Wir entdecken Boote, Fische, Pflanzen, Tiere und andere liebevoll ausgearbeitete Szenen. Fast zwei Stunden sind wir mit der Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten rund um die Basilika beschäftigt. In den römischen Ruinen lässt sich noch einmal mehr Zeit verbringen.

Besichtigen in Aquileia

  • Römische Stadtreste mit Forum und Via Sacra
  • Römerstraßen und Aquädukt
  • Römischer Binnenhafen
  • Baptisterium
  • Patriarchalische Basilika mit Bodenmosaik und „Cripta degli Scavi“, „Cripta degli Affreski“ (Freskenkrypte)
  • Glockenturm
  • Verschiedene Museen

Übernachten / Parken mit dem Wohnmobil in Aquileia

Ziel 8: Reise ins Friaul – Grado

Kanal in Grado, Friaul, Italien

Die Schiffe der Fischer liegen in Grado mitten in der Stadt

Es sind nur ein paar Kilometer zum nächsten Ziel. Über einen langen Damm fahren wir nach Grado und finden auf der anderen Seite des Kanals am Rand eines Wohngebietes einen freien Parkplatz für unseren Kastenwagen. Es gibt auch einen offiziellen recht teuren Stellplatz, von dem die Stadt in etwa 20 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Und ein kleines Stück weiter fast am Strand, wird ein Parkplatz für Autos und Wohnmobile beschrieben.

Bis zum Bau des mehrere Kilometer langen Dammes, der den Ort mit dem Festland verbindet, lag die Stadt Grado auf einer Insel. Auch wenn einem inzwischen beim Bummel in der Stadt eher moderne Häuser ins Auge fallen, liegen Grados Wurzeln schon im 2. Jahrhundert vor Christus, als Seehafen des nahe gelegenen Aquileia. Viele Jahrhunderte herrschte Venedig über Grado. 1797 war es dann im Besitz von Österreich und ab 1919 gehört es zu Italien. Grado war Ende des 19. Jahrhunderts beliebtes Seebad und Kurstadt, mit dem Krieg war es allerdings damit vorbei.

Heute ist Grado sehr beliebt bei Touristen, die hauptsächlich des Meeres wegen kommen. Den drei Kilometer lange Hauptstrand Spiaggia Principale verbindet eine Promenade mit dem Strand Costa Azzurra und dem Strand von Pineta. Uns zieht es in die kleine Innenstadt, in der in einem Kanal Segelboote und Fischerkutter eng nebeneinander liegen. Fisch spielt in Grado eine wichtige Rolle. Jeden Tag läuft hier die viertgrösste Fischereiflotte der Adria aus. Ein Großteil des Fangs landet auch hier auf dem Tisch.

Begeistert sitzen wir in einem Café und schauen dem Treiben auf dem Wasser zu. Dann machen wir uns auf Entdeckungstour. Die kleine Altstadt ist ein richtiges Kleinod. Sie ist für den Verkehr gesperrt und steht unter Denkmalschutz. Wir schlendern durch schmale Gassen und über kleine Plätze zwischen alten Fischerhäusern hindurch und entdecken immer neue Dinge.

Etwas Besonderes ist die schon sehr alte dreischiffige Basilika Santa Eufemia am Campo dei Patriarchi mit einem schönen Mosaikboden und daneben die frühchristliche Kirche Santa Maria delle Grazie aus dem 5. Jahrhundert. Wirf unbedingt auch noch einen Blick in die achteckige Taufkapelle. Diese stammt aus dem 6. Jahrhundert.

Besichtigen in Grado

  • Frühmittelalterliche Basilika Sant’Eufemia
  • Kirche Santa Maria delle Grazie
  • Baptisterium San Giovanni Battista
  • Altstadt mit Fischerhäusern
  • Promenade am Meer

Übernachten mit dem Wohnmobil in Grado

Ziel 9: Reise ins Friaul – Sistiana

Der Hafen von Sistiana im Friaul

Blick vom Rilke Weg auf den Hafen von Sistiana. Unser Wohnmobil steht auf dem Campingplatz genau dahinter

Nach etwas längerer Fahrt über Land sind wir an der Steilküste vor Triest und dem kleine Ort Sistiana angekommen. Ein Highlight hier ist der Rilke Weg. Über diesen alten Weg oberhalb des Meeres ging der Dichter gerne spazieren. Wir parken unser Wohnmobil auf dem Seitenstreifen und machen uns auf den Weg entlang der Klippen. Immer wieder werden wir mit Ausblicken auf den Hafen unter uns und das Meer belohnt. Der Weg ist an manchen Stellen recht uneben und glatt. Hier wären die Wanderstiefel richtig. Dann nähern wir uns unserem Ziel, dem Schloss in Dumo, das der Familie Turn und Taxis gehört.

Jetzt wollen wir dem Meer noch näher sein und parken für ein Picknick am Parkplatz am kleinen Hafen unterhalb der Steilklippen zwischen Booten, kleinen Kneipen, Strand und Meer. In der Nebensaison ist hier viel Platz, ein Parkticket ziehen ist dennoch unbedingt notwendig. Es wird stark kontrolliert. Und schon steuert ein Parkwächter auf uns zu.

Beim Spaziergang wird die Größe der Anlage rund um die kleinen Kiesstrände und den Segelhafen deutlich. Im Sommer ist hier sicher viel los. Jetzt Anfang Oktober werden die Schirme und Liegen der Clubs zusammengeräumt und sauber gemacht.

Wir schauen in Ruhe den Kletterern aus dem nahen Österreich zu, die mit ganzen Familien das Areal rund um die Steilklippen am Ende des Parkplatzes in Beschlag nehmen und die Felsen erobern. Zum Übernachten mit dem Wohnmobil hast Du die Möglichkeit ganz hinten im Hafen oder auf dem Campingplatz auf der Steilküste. Wir nehmen den Camping (der ist recht teuer, mit unserer ACSI-Rabattkarte ist der Preis in Ordnung).

Besichtigen in Sistiana

  • Rilke Weg
  • Schloss Duino
  • Hafen

Übernachtung mit Wohnmobil in Sistiana

Ziel 10: Reise ins Friaul – Triest

Triest ist die Hauptstadt von friaulisch Venetien

Triest hat mitten in der Stadt einen kleinen Kanal

Nur etwa 25 Minuten dauert die Fahrt zum nächsten Ziel. Auf dem Campingplatz Obelisko oberhalb von Triest beziehen wir direkt am Eingang unser Quartier. Der Platz ist einfach und dicht von Dauercampern belegt. Aber er gefällt uns trotzdem und unser Camper steht hier während unseres Stadtbesuches sicher. (Der Campingplatz ist das ganze Jahr geöffnet und sehr beliebt. Besitzer von größeren Wohnmobilen sollten vorher besser nachfragen, ob es Platz gibt).

Triest ist eine Stadt mit Geschichte. Schon die Römer haben an dieser Stelle gesiedelt. Ostgoten, Byzantiner und Langobarden folgten. Venedig war über einige Jahre hier Staatsmacht. Bis zum Anschluss an Italien 1918 – über 500 Jahre lang – gehörte die Stadt dann zu Österreich. Immer wieder lassen sich im Ort Spuren davon entdecken. Die heutige Hauptstadt der Region Friaul-Julisch-Venetien war damals auch Österreichs wichtigster Handelshafen und gleichzeitig Marine-Stützpunkt.

Mit dem Bus 2 oder 4 geht es vom Campingplatz in die Innenstadt. Atemberaubend, welche steilen Straßen der Busfahrer dabei in relativ hohem Tempo durchfährt. Wir sind froh, dass wir das nicht mit dem Wohnmobil probiert haben. Leider ist die kleine alte Bergbahn zwischen Triest und Opicina aktuell stillgelegt, auch mit dieser wäre sonst die Fahrt in die Innenstadt möglich. Nach Aussage der Mitarbeiter des Fremdenverkehrsbüros wird nach einer Lösung gesucht, damit die Touristenattraktion bald wieder fahren kann.

In der Innenstadt von Triest bummeln wir durch die Straßen, entlang von Palästen und Geschäften. Begeistert sind wir vom Canale Grande, der aber viel kleiner als in Venedig ist. Die hier vertäuten kleinen Boote und Fassaden alter Paläste laden aber zum Verweilen an.

An der Piazza Unita d’Italia befindet sich die Touristeninformation. Ein Höhepunkt unseres Triest-Besuchs ist hier aber definitiv der Besuch im Café degli Specchi. Es ist so beliebt, dass es Platzanweiser für den Innen- und den Aussenbereich gibt. Schon bald sitzen wir an einem der Tische unter der Markise, blinzeln in die Sonne und schauen den Menschen und dem Treiben um uns zu. Im 1839 eröffneten Café ist ein Teil der Wiener Kaffeehaustradition von Triest erhalten. Entsprechend lang ist die Liste der Kaffee-Spezialitäten auf der Karte. Der Aperol Spritz ist gut eingeschenkt und gemischt, dazu gibt es automatisch Cicchetti (Häppchen) und Chips. Wir finden 6 Euro für den Spritz nicht zu teuer bei der Lage und der gebotenen Qualität.

Weiter bummeln wir ein Stück am Meer entlang, das nur ein paar Schritte weiter ist. Doch hier pustet uns der Wind ganz heftig um die Ohren.

Arco di Ricardo ist das älteste Stück Triest. Etwas unscheinbar wirkt das in einen kleinen Platz integrierte Stück römische Stadtmauer aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Eng verwinkelt geht es durch die Altstadt hinauf zur Kathedrale San Giustino. Der Aufstieg lohnt sich. Im Inneren gibt es ein feines Mosaik aus dem 5. Jahrhundert. Vom begehbaren Glockenturm hast Du einen herrlichen Blick über Triest. Auf dem Rückweg schauen wir noch am ehemaligen römischen Theater vorbei, das früher fast genau am Meer lag.

Besichtigen in Triest

  • Piazza dell’Unità d’Italia
  • Oper und Börse
  • Canale Grande
  • Altstadt und Colle di San Giusto
  • Römischer Arco di Riccardo
  • Kathedrale von San Giusto

Übernachtung mit Wohnmobil in Triest

Weiter unterwegs auf dem Land

Unsere Weiterfahrt geht die Grenze entlang. In Görtz wollen wir nicht bleiben. In der Stadt konnten wir uns irgendwie nicht orientieren. Auf dem Wohnmobilstellplatz in der Nähe des Stadtzentrum fühlen wir uns auch nicht wohl. Den Ort wollen wir aber auf jeden Fall noch einmal besuchen. Nur sieben Kilometer weiter ist in Mossa ein kleiner Wohnmobilplatz neben einem guten Restaurant angegeben. Leider sind heute am Sonntag die wenigen Parkplätze von Ausflüglern besetzt.

Fündig werden wir schließlich in der von Weingütern umgebenen Gemeinde Capriva del Friuli. Hinter dem Sportplatz liegt der kleine Stellplatz. Neben Entsorgung gibt es hier Wasser und Strom. Der Notplatz gefällt uns auf den zweiten Blick  richtig gut. In der Nähe wird gefeiert und so haben wir noch lange in die Nacht Musik. Etwa 20 Minuten brauchen wir zu Fuss bis zum Agriturismo Orzan. Wir essen sehr leckere Nudeln und Gnocci und teilen uns eine gemischte Grillplatte. Es ist wirklich lecker und sehr reichlich.

Ziel 11: Reise ins Friaul – Cividale del Friuli

Ponte del Diavolo in Cividale del Friuli in Italien

Blick auf Ponte del Diavolo und Cividale in der Abendsonne

Bei der Anfahrt von Comons nach Cividale wandelt sich noch einmal die Landschaft. Immer wieder werden wir mit Blicken auf die mächtigen Berge der Dolomiten und grüne Weinberge belohnt. In Cividale folgen wir den Schildern zum Wohnmobilplatz. Dieser liegt direkt an der Stadtmauer.

Vier Wohnmobile haben eng nebeneinander Platz. Das ist nicht wirklich schön, aber für einen Stadtbesuch reicht es allemal. Neben einer Italienerin und einem Deutschen parken wir ein. Unser Kastenwagen verschwindet fast hinter den anderen deutlich größeren Fahrzeugen.

Über eine kleine Brücke erreichen wir die Stadt, die wegen ihrer herausragenden Reste aus der Zeit der Langobarden zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, und gehen auf Entdeckungstour.

  • Unser erstes Ziel ist die Teufelsbrücke (Ponte del Diavolo), das Wahrzeichen der Stadt. Sie führt über den Fluss Natisone und liegt direkt neben der Altstadt.
  • Berühmtester Schatz der Stadt und sehr außergewöhnlich ist der Tempietto Longobardo. Seine Funktion ist völlig unbekannt.  Der Bau selbst und auch die Stuckdekorationen und die Freskenmalereien stammen aus dem 8. Jahrhundert. Aktuell wird in dem Gebäude ausgiebig restauriert und geforscht.
  • Einen Blick in die keltische Unterwelt kannst Du im Ipogeo Celtico in Cividale werfen. Tief unter den Häusern der Altstadt wurden Kammern in den Felsen gegraben. Hinunter geht es über eine steile Treppe. Der Eingang befindet sich eher unscheinbar in einer Seitengasse in direkter Nähe zur Teufelsbrücke.
  • Der Bummel durch die Altstadt ist sehr interessant. An allen Häuser gibt es Erklärungen über deren Geschichte. Manche gehen sogar auf Fundamente aus der Römerzeit zurück.
  • Als es anfängt zu regnen, gehen wir noch auf einen Sprung ins archäologische Museum. Hier sind die Funde aus den in Cividale gefundenen Langobardengräbern ausgestellt.

Zum Abschluss nehmen wir noch einen Kaffee und Spritz auf dem kleinen Hauptplatz. Um uns herum sitzen Familien, die Kinder spielen am Brunnen. Es ist ein wunderbarer Tagesausklang.

Besichtigen in Cividale del Friuli

  • Archäologisches Nationalmuseum mit reichen Funden aus den in Cividale gefundenen langobardischen Gräbern
  • „Langobardentempel“ im Kloster Santa Maria in Valle
  • Basilika Santa Maria Assunta
  • Ipogeo Celtico (Schlüssel gibt es beim Kloster Santa Maria in Valle): tief in den Felsen gegrabene Räume aus keltischer, römischer oder langobardischer Zeit (keltischen Hypogäum)
  • Ponte del Diavolo
  • Mittelalterliches Haus

Parken / Übernachten mit Wohnmobil in Cividale del Friuli

Ziel 12: Reise ins Friaul – Udine

Etwa 15 Minuten brauchen wir vom Wohnmobil zur Piazza Libertà in Udine

Der Piazza Libertà mit dem bekannten Uhrenturm, dahinter erhebt sich der Burgberg

Keine 20 Kilometer sind es bis zu unserem nächsten Ziel Udine. In der zweitgrößten Stadt von Friaul-Julisch-Venetien mit etwas über 100.000 Einwohnern, gibt es ein schönes Zentrum mit vielen Gebäuden der Gotik und der Renaissance. Dennoch fahren fast alle Touristen auf dem Weg zum Meer an der Stadt im Landesinneren vorbei. Wir lieben es einfach, durch die Gassen zu bummeln, uns zu verlaufen und dabei immer neue Eindrücke zu sammeln.

Praktisch zum Parken für das Wohnmobil ist der Parkplatz neben dem Hauptfriedhof und neben einem großen Schoppingzentrum. In zehn Minuten sind wir an einem Park und der Parrocchia di San Nicolò Vescovo al Tempio Ossari vorbei im Zentrum. Der Stellplatz am Krankenhaus hat uns nicht zugesagt. Auffallend sind in der Altstadt die vielen interessanten Geschäfte in den liebevoll restaurierten Gebäuden. Zahlreiche Arkaden bieten Schutz vor Sonne und Regen.

Rund um den großen Piazza Giacomo Matteotti sitzt es sich besonders gut in einem der vielen Cafés. Nicht weit entfernt und mitten durch die Stadt läuft ein Kanal, Reste des Grabens der Stadtbefestigung. Auch hier finden sich viele schöne Ecken. Ein MUSS ist aber vor allem der Besuch der prunkvollen Piazza Libertà. Er wird auch als „Juwel“ bezeichnet und im Reiseführer als „schönster venezianischer Platz auf dem italienischen Festland“ beschrieben. Es ist der älteste Platz von Udine mit einer großen Anzahl von Renaissance-Bauten. An der Stirnseite liegt die Loggia del Lionello, das ehemalige Rathaus. Gegenüber findest Du den Uhrturm Torre dell’Orologio.

Besichtigen in Udine

  • Piazza Libertà mit Palazzo Communale, Loggia di San Giovanni und Uhrenturm
  • Piazza Giacomo Matteotti
  • Dom
  • Palazzo Arcivescovile
  • Burghügel

Parken / Übernachten mit dem Wohnmobil in Udine

Tipp Reiseführer und Karten Friaul mit dem Wohnmobil*


Dies war unser zweiter Besuch im Friaul. Im vergangenen Jahr waren wir bereits im November hier. Es hatte uns super gefallen, allerdings hatten wir auch viel Regen. Deshalb haben wir die Region nochmals angesteuert. Diesmal hatten wir im Oktober mehr Glück, es war kühl aber sonnig. Mit An- und Abreise waren wir fast zehn Tage unterwegs.


Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Basilika von Aquileia und der Prosciuttificio Prolongo Giovanni in San Daniele für den Blick hinter die Kulissen und die Erlaubnis zu fotografieren.


Und wo sind Deine Lieblingsorte in Italien?


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Katja

Journalistin bei Hin-Fahren
ich bin Katja Hein - Journalistin & überzeugte Camperin. Mit meinen Wohnmobil-Reisebeschreibungen nehme ich Dich mit auf meine Reisen mit dem Kastenwagen. Dazu gibt es Tipps rund ums Campen & Womo.
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