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Kasten mit Inhalt: Alexa und Lars und ihr Malibu-Kastenwagen

Verschiedene Lebensentwürfe, Wohnmobile und Hintergründe, das finde ich spannend. In Teil 13 meiner CamperInterview-Reihe stelle ich Euch Alexa und Lars vor, die seit kurzem mit ihrem MalibuVan Kastenwagen unterwegs sind. Sie berichten über ihr Campingfahrzeug, warum sie sich dafür entschieden haben und über ihre Sicht auf das Reisen.

Malibu Kastenwagen und die stolzen Besitzer

Lars und Alexa und ihr Kastenwagen

Alexa & Lars berichten über ihren Malibu-Kastenwagen und das Reisen mit dem Wohnmobil

Warum entscheiden sich Camper, die bisher eine ganz andere Reiseform gewählt haben, für ihren Kastenwagen? Über ihre schönen Fotos auf Instagram bin ich auf Alexa und Lars von Gieroutdoor aufmerksam geworden, die seit September stolze Besitzer eines Malibu-Kastenwagen sind. Meine Anfrage nach einem Interview haben sie positiv beantwortet, auch wenn sie sich nicht so sicher waren, ob sie als „Wohnmobil-Neulinge“ auch etwas beizutragen hatten, was ich super finde. Doch lest mehr!


Wer steckt im Kasten?

Alexa und Lars vor einer Bergkulisse

Die frisch gebackenen Kastenwagenfahrer Alexa und Lars

Lars und Alexa

  • 43 und 44
  • Absolute „Camping-Neulinge
  • Wohnhaft im Rheingau/Hessen
  • Informatiker & selbstständig in der Gastronomie

Lebensphilosophie: Es gibt nichts Schlechtes, was nicht auch sein Gutes hat!

Malibu-Kastenwagen Wohnmobil im Schnee

Der MalibuVan 640 LE Charming

Fahrzeug: MalibuVan 640

  • LE Charming, Baujahr 2018
  • 180PS (133kW), Diesel, Automatik
  • 6,36m lang, 2,5m breit, 2,59m hoch, zulässiges Gesamtgewicht 3500kg
  • Bullaugenfenster im Heckbereich, Doppelbett längs, 2. Bordbatterie, Duo-Control CS, Truma Combi 6
  • Name Dr. Swago

Wie seid Ihr zum Campen gekommen?

Kastenwagen von Malibu steht im freien Feld

Erholsam und schön ist das Übernachten in der Natur

Lars Eltern sind begeisterte Camper und haben schon immer Campingurlaub gemacht. Sie waren mit dem Zelt und mit dem Caravan unterwegs. Das bedeutet er kennt das Camperleben von Klein auf. Der Wunsch wieder zu campen, steckte tief in ihm drin. Ich (Alexa) habe nie das Bedürfnis gehabt, zu campen – weder im Zelt, noch im Caravan oder Campervan. 🙂

Unsere früheren Urlaube in Clubhotels waren geprägt von purer Entspannung und Nichtstun. Wir haben beide sehr viel gearbeitet und waren froh, im Urlaub gar nichts machen zu müssen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass genau dieses Ziel beim Campen viel einfacher und schneller zu erreichen ist. Je mehr wir das Wandern für uns als Ausgleich zum stressigen Alltag genutzt haben, desto mehr kam in Lars auch der Wunsch auf, mal wieder zu campen.

Lars blickt auf den See

Wandern ist für Lars und Alexa pure Entspannung

Als sich dann Freunde von uns  Anfang 2018 einen VW-T5 gekauft haben, kam auch das Interesse an Kastenwägen auf. Wir waren begeistert, was man alles auf kleiner Fläche unterbringen kann. Für uns war allerdings schnell klar, dass es kein Bulli/VW werden wird, weil wir auf die komfortable Toilette nicht verzichten wollten. Lars hat sich dann mit den verschiedenen Fahrzeugtypen beschäftigt und sich über diverse Internetseiten und Foren schlau gemacht. Wohnmobil oder die kleinere Variante Kastenwagen? Wir waren uns beide einig, dass ein Kastenwagen für uns die perfekte Größe hätte. Schnell war uns klar, dass wir keinen Wagen weit entfernt kaufen wollten, sondern bei einem Händler in der Nähe. Zuvor nutzen wir aber die Gelegenheit, für eine Woche im August einen MalibuVan zu mieten, um vor dem Kauf sicher zu sein.

Drohnenfoto von einem Malibu-Kastenwagen

Mit dem Kastenwagen mitten im Wald

Eigentlich wollten wir die Urlaubszeit zum Wandern nutzen, aber der heiße Sommer machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also kurzfristig den Plan umwerfen und es wurde Schwimmen im Titisee statt Wandern in der Wutachschlucht. Perfekt! Mit Camping und mobilem Reisen überhaupt kein Problem. So haben wir von Tag zu Tag entschieden, wo wir bleiben und wo wir hinfahren wollten. Spontan, so hatten wir seit Jahren keine Urlaube verbracht.

Nach der Testwoche ging es zurück zum Händler und wir konnten uns ein Neufahrzeug aussuchen, mussten allerdings bei der Farbe Abstriche machen – was sich im Nachhinein als Vorteil herausstellte. Anfang September 2018 haben wir unseren Kastenwagen dann schon in Empfang nehmen können.


Ist die Begeisterung für das mobile Reisen geblieben?

Logo von gieroutdoor

Inzwischen ist Dr. Swago unverwechselbar

Von Begeisterung kann keine Rede sein, kindliche Euphorie trifft es wohl eher. 😉

Anfang September haben wir Dr. Swago (so nennen wir unseren MalibuVan) vom Händler abgeholt und sind nun fast jedes Wochenende unterwegs gewesen.

Besonders genial finden wir es, dass wir auch zu Tageswanderungen ohne Übernachtung mit dem Kastenwagen fahren. Wir starten dann vor Ort mit einem Frühstück und schließen die Wanderung mit einem gemütlichen Kaffee vor oder im Fahrzeug ab. Besser kann es nicht sein!


Was ist für Euch das besondere an dieser Reiseart?

  • Wir hatten am Anfang nicht gedacht, dass ein so kleiner Platz ausreichend ist, um glücklich und entspannt zu reisen.
  • Aber da wir viele Einzelübernachtungen hatten, sind wir mittlerweile ein eingespieltes Team und jeder weiß genau, was er beim Auf- und Abbau zu tun hat.
  • Wir können schnell entscheiden, ob wir bleiben wollen, wo wir gerade sind oder ob wir einfach weiterfahren.

An welches Erlebnis auf Euren Reisen erinnert Ihr Euch am Liebsten?

Inzwischen überzeugte Camper: Alexa und Lars und ihr Kastenwagen

Alexa und Lars lieben die Flexibilität, die ihnen ihr kompaktes Wohnmobil bietet

Wir sind zwar erst kurz im Kastenwagen-Business, aber wir haben dennoch schon viele tolle Erlebnisse und Eindrücke bekommen und sind gespannt auf dieses Jahr.

Pleiten, Pech und Pannen hatten wir gleich am ersten Wochenende. Ich selbst bin eher der Turbo-Gier, der immer alles schnell erledigt und dabei die einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler macht. Lars ist der Kontrolletti – wie ich ihn nenne – und checkt alles gern doppelt. Nachdem wir schnell los mussten und ich für die Kontrolle der verschlossenen Schränke und Türen verantwortlich bin, habe ich das Zeichen für GO gegeben und wir sind auf einer Serpentinenstraße im Schwarzwald losgefahren. Es dauerte nicht lang, da machte es einen lauten Krach. Ich traute mich kaum, mich umzudrehen – ahnend, dass der Turbo-Gier mal wieder zugeschlagen hat. Es war mein 500-Gramm-Becher Joghurt, der in hohem Bogen aus dem Kühlschrank geflogen war. Zum Glück waren nur noch etwa 448 Gramm im Becher, die sich ausgiebig über den Boden, die Toilettentür und in der Toilette verteilt haben. Es hat mich einiges an Zeit gekostet, alles wegzuputzen und ab sofort kontrolliert der Turbo-Gier den Kühlschrank immer doppelt.


Was sind Eure Lieblings-Hin-Fahr-Reiseziele?

Tasse mit Spruch: "Home is where you park it"

Überall finden sich schöne Plätzchen

Wir haben das Fahrzeug hauptsächlich für Kurzausflüge und Tagestouren gekauft und wollen es auch in Zukunft so nutzen. Da wir begeisterte Wanderer sind, sind unsere Lieblings-Hin-Fahr-Ziele meistens in einer bergigen Region. In den ersten Monaten waren wir ausschließlich in Deutschland unterwegs, aber jetzt stehen Österreich und Schweiz auf unserer Bucket-List.


Warum habt Ihr Euch für den Malibu-Kastenwagen als Wohnmobil entschieden?

Blick durch die Schiebetür in den Kastenwagen

Blick in den schicken MalibuVan

  • Ein Malibu ist es geworden, weil er uns von den gesehen Kastenwagen am meisten von der Qualität der Innenausstattung überzeugt hat.
  • Ebenso fanden wir die Toilettenlösung perfekt. Die Toilette lässt sich ganz unter das Bett verschieben, so dass der Raum in der Toilette dadurch größer wird.
  • Und natürlich die beiden Bullaugen auf jeder Seite, die einen besonderen Charme haben und ein wenig ein Alleinstellungsmerkmal sind.
  • Der Malibu 640 LE ist es geworden, weil wir auf die komfortablen Längsbetten nicht verzichten wollten. Keiner muss über den anderen „rüberkrabbeln“, wenn man nachts mal auf die Toilette muss.
  • Natürlich war auch die Nähe zum Händler ein Kriterium. Wir wollten nicht durch die halbe Republik fahren, falls mal was am Fahrzeug sein sollte.
  • Unser Basisfahrzeug ist ein Fiat Ducato Diesel mit 180 PS und Automatik. Wir haben zwar immer gehört, dass 150 PS locker ausreichen, aber es ist dennoch ein schönes Gefühl, schnell am Ziel zu sein.
  • Da wir nur zu zweit unterwegs sind, haben wir auch nur zwei Schlafplätze. Wir könnten zwar den Tisch zu einem Zusatzbett umbauen, aber auf die zusätzliche Matratze haben wir verzichtet.
  • Durch die Malibu-Charming-Edition haben wir einige Extras im Grundfahrzeug gehabt.
  • Zusätzlich haben wir eine zweite Batterie einbauen lassen, eine SAT-Anlage, Duo-Control-CS und ein Navi mit Iphone-Schnittstelle.
  • Was uns noch fehlt, ist eine Solaranlage. Die wollen wir eventuell nachrüsten, wenn wir planen, im Ausland öfter frei zu stehen.

Wo kann man mehr über Euch erfahren?

Fotos Kastenwagenfahrer Malibu im Interview auf Instagram

NeuGIERig auf Abenteuer – Gier outdoor auf Instagram

Auf Instagram findet man uns unter @gieroutdoor. Dort haben wir angefangen, unsere Ausflüge und Wanderungen zu dokumentieren – quasi alles rund um Aktivitäten, die draußen stattfinden. Ein YouTube-Channel haben wir im Hinterkopf, aber noch nicht konkret geplant. Mal schauen, was dieses Jahr bringt.


Schaut doch mal bei Lars und Alexa rein


Interview Besitzer Malibu-Kastenwagen Wohnmobil: Grund für die Fahrzeugwahl, Vorteile und Nutzung. Die Camping-Beginner berichten, warum sie sich für ihr Reisemobil entschieden haben und wie sie es nutzen #Kastenwagen #Malibu #Wohnmobil #Nutzung #Kauf #FahrzeugwahlFotos

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von @gieroutdoor.


Danke Alexa und Lars für das schöne Interview und Eure super Fotos.


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Katja

ich bin Katja Hein - Reise-Journalistin und überzeugte Camperin. Ich nehme Dich mit auf meine Reisen mit dem Kastenwagen.
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