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Kasten mit Inhalt: Ursel und Janus unterwegs im Feuerwehrbus

Camper sind einfach super spannende Menschen, die viel zu berichten haben. Alle sind verschieden. Es gibt unendlich viele Lebensentwürfe, Wohnmobile und Reiseziele. In Teil 9 meiner Porträtserie stelle ich Euch Ursel und Janus vor, die mit Silvester, einem ehemaligen Feuerwehrbus, vor allem in Asien unterwegs sind. 22 Länder haben sie dort schon bereist. Sie berichten über ihr Fahrzeug, warum sie sich dafür entschieden haben und über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf Reisen.


Kastenwagen in der Weite der Landschaft in Kirgistan

In Kirgistan auf Schlafplatzsuche

Ursel und Janus berichten über ihre Langzeitreise mit dem ausgebauten Feuerwehrbus

Über Ursel und Janus und ihre Reisen mit dem besonderen Van habe ich in unserer Tageszeitung gelesen. Die beiden stammen aus Römerberg, das liegt direkt neben meinem Heimatort Speyer. Ich sah also diesen Artikel und dachte, warum habe ich den nicht geschrieben? Denn ich arbeite für diese Zeitung auch freiberuflich. Die Geschichte war spannend und die Fotos echt super. Manche Dinge hätte ich als Camperin aber anders gefragt und formuliert. Also habe ich ihre Homepage gesucht und ihnen eine Anfrage geschickt. Kurz danach kam aus Islamabad die positive Rückmeldung. Superklasse! Ich hoffe Ihr findet ihre Geschichten über ihre ganz besonderen Wohnmobiltouren genauso spannend wie ich.


Die Asienreisenden in Abu Dhabi

Ursel und Janus in der Grand Sheikh Zayed Moschee, einer der größten Moscheen der Welt

Wer steckt im Kasten?

Ursel (40) und Janus (40)

  • aus Römerberg bei Speyer, derzeit in Asien unterwegs
  • verheiratet, keine Kinder
  • Sozialpädagogin & Heizungsbauer

Lebensmotto: Just do it !

Klingt einfach – ist es aber nicht. Viele träumen davon mal eine große Reise zu machen und nichts passiert. Wir machen gerne Pläne und setzen sie dann in die Tat um. Einfach mal machen. Wenn es nichts ist, kann man immer noch sagen: das war überhaupt nicht mein Ding. Das Leben ist zu kurz, um Träume & Vorhaben nach hinten zu verschieben.

Kastenwagen in den Schluchten von Tadschikistan

Unterwegs in Tadschikistan

Fahrzeug

  • Iveco Daily II 4×4 / zuschaltbares Allrad
  • Baujahr 1996, Diesel, 103 PS, 2,5 l Motor
  • 3,5 Tonnen, 4,90 m lang, 2 m breit, 2,65 m hoch
  • Name: Silvester (benannt nach seinem vorherigem Fahrer – Silvester, ex Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Holen)
  • ehemaliges Feuerwehrauto aus Südtirol
  • seit Juni 2017 in unserem Besitz, danach 3 Monate eigenständiges Entkernen und Ausbauen zum Expeditionsmobil, seit September 2017 unterwegs
  • Ausstattung: Sitzecke / 1,40m x 2,00m Bett, zwei Gasflammenkocher (je 5 kg Gasflaschen on board), 90 Liter Wassertank, Außendusche, Waschbecken, Kompressorkühlbox, Solarpaneel / Solarbatterie, Dieselstandheizung, Tresor, Wasserfilter, Stromumwandler, Sandbleche
Janus und Ursel haben ihren Kastenwagen selbst ausgebaut

Der Feuerwehrbus vor und nach dem Ausbau


Wie seid Ihr ZUM CAMPEN GEKOMMEN?

Unser erster Campingurlaub ging 1999 an die Ostsee. Zehn Tage Dauerregen im undichten Zelt. Da musste schnell ein Auto her, in dem man auch schlafen kann oder man fährt einfach in den Süden. Also haben wir uns danach schnell einen VW Passat Kombi zugelegt. Ganz spartanisch haben wir die Rückbank ausgebaut, zwei Isomatten rein geschmissen und los ging’s nach Kroatien und im folgenden Jahr nach Sizilien. Von Anfang an war klar: wir geben unser Geld (das mit Anfang 20 sowieso nicht da war) nicht für ein Auto oder einen Camper aus, sondern fürs Reisen. Und auch hier sind wir knauserig. Wir schlafen fast immer wild und in den Anfangsjahren sind wir einfach mit dem Handtuch über dem Arm und Duschgel in der Hosentasche auf einen Campingplatz gelaufen und haben dort für umsonst geduscht. Campingplätze in Europa sind uns einfach zu laut und zu teuer. Wir brauchen es ruhig und günstig. Sonst ist das kein Urlaub für uns.

Mit dem Kastenwagen direkt am Meer

Kochen unterwegs – Küste soweit man schauen kann

Zuerst ein VW Bus T3

Nach der Rückkehr von unserer ersten Asienreise mit Rucksack Ende 2007 haben wir uns wenige Monate danach überreden lassen, einen VW T3 Joker von unserem Kumpel abzukaufen. Spottbillig, aber im erbärmlichen Zustand. Ursel hatte nach dem Kauf nächtelang Alpträume und wollte den Bus zurückgeben. Die Gänge gingen schwer rein, Beschleunigung nur im Schneckentempo, der Schaltknüppel ist schon mal während der Fahrt abgefallen, irgendwas war und ist immer kaputt. Heute lachen wir darüber, denn er ist einfach einmalig und unersetzbar. Und wartet derzeit brav zu Hause in der Garage auf unsere Rückkehr.

VW Bus T3 mit Klappdach und Campingausbau

Das erste Campingfahrzeug war ein T3

Daten Bulli
  • VW T3, Baujahr 1981
  • Turbodiesel, 5. Austauschmotor, 75 PS, 1,9 l Motor, der zuvor in einem 3er Golf verbaut war
  • Westfalia Ausstattung: Küche, 4 Schlafplätze, Tisch, Solar, Kompressorkühlbox, Beifahrerhupe, Standheizung

IST DIE BEGEISTERUNG FÜR’S MOBILE REISEN GEBLIEBEN?

Kastenwagen am Strand unter Palmen im Oman

Traumhaft schön – Strand von Salalah im Oman

Wir können uns keinen Urlaub mehr ohne Bus vorstellen. Mobil zu sein, überall stehen zu bleiben, wo man will und wenn schlechtes Wetter ist oder es einem nicht gefällt, zusammen zu packen und weiter zu fahren, ist eine unbezahlbare Freiheit. Aber dennoch bedeutet ein Fahrzeug auch Verantwortung. Es muss gepflegt und repariert werden und bereitet einem manchmal sogar im Urlaub schlaflose Nächte. Wir sind mindestens fünf  Wochen im Jahr unterwegs und alle paar Jahre nehmen wir uns eine Auszeit für viele Monate.


Gab es besondere Momente auf Euren Reisen?

Diesel für den Kastenwagen aus Plastikflaschen

Kontakt mit Einheimischen – tanken auf kirgisisch

Es gibt unzählbar viele schöne, kritische und lustige Momente mit dem Bus auf Reisen. Die Auswahl fällt schwer.

Herausforderungen unterwegs

Auf dem Weg nach Marokko 2013 haben wir mit unserem T3 eine Nacht in der Nähe eines spanischen Rasthofs verbracht. Vor lauter Angst vor einem Gasüberfall haben wir den Bus von innen so verbarrikadiert, dass wir morgens um 5 Uhr, als wir zum Pinkeln kurz raus wollten, nicht mehr raus kamen. Die vorderen Türen waren mit Zusatzschlössern verriegelt und in das Schloss der Schiebetür hatten wir ein Bonbon eingeklemmt, das nach hinten gerutscht war. So mussten wir mit Druck auf der Blase, mal schnell die Verkleidung abschrauben, um die Schiebetür zu öffnen. Und natürlich wollte niemand in der Nacht die Insassen eines verrosteten 35-Jahre alten Campingbusses ausrauben.

Feuerwehrbus trifft Trampeltier

Unterwegs in China

In Nepal hatte eine Horde Trunkenbolde unseren Bus entdeckt und Freude daran wie wild gegen die Fenster zu hämmern. Mit ihren Motorrädern fuhren sie immer wieder um unser Fahrzeug, zündeten keine zwei Meter neben uns einen Autoreifen an und grölten herum. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns getraut die Schiebetür zu öffnen, vor lauter Angst, dass durch die Schläge bald unsere Fenster durch sind. Die Männer waren alle betrunken und drohten uns mit Schlägen. Wir wissen bis heute nicht warum, da wir kein Nepali verstehen. Irgendwie schafften wir es, sie zu überreden uns in Ruhe zu lassen. Sie blieben noch zwei weitere Stunden neben uns und dann verschwanden sie wieder. Eine aufregende Nacht, die sich nicht wiederholen muss.

Erlebnisse in Pakistan

Unterwegs mit dem Kastenwagen in Pakistan

Begegnungen in Pakistan – Feuerwehrbus Silvester mit einem typischen pakistanischen Truck

2010 sind wir mit unserem Bus im Norden Pakistans in einem Schlammloch stecken geblieben, als plötzlich ein paar bärtige Männer mit Kalaschnikows über der Schulter aus dem Gebüsch sprangen. Wir dachten schon: oh je, jetzt sind wir dran, das sind die Taliban. Aber nein, es waren ganz normale Männer, die uns nur helfen wollten und unseren Bus aus dem Schlammloch drückten. Danach waren sie von oben bis unten mit Schlamm eingesaut, hatten aber ein Lächeln von einem bis zum anderen Ohr – sie freuten sich einfach uns zu helfen.

Kastenwagen mit Wäscheleine und Wäsche in der Wüste

Alltag unterwegs – Wäsche waschen

2011 haben wir unseren Bus in der pakistanischen Stadt Quetta stehen lassen, um mit Einheimischen in eine No-Go-Area zu fahren – eine Sperrzone für Touristen. Wir wollten das ursprüngliche, nicht touristische Leben erfahren und sind fast 500 Kilometer in die „Tribal Area“ gefahren. An den unzähligen Checkpoints sind wir nie aufgefallen, da wir typische Kleider der Region anhatten. Außerdem reichte ein Blick des Militärs aus, um zu sehen, dass eine verschleierte Frau in dem Auto sitzt und schon wurden wir nicht kontrolliert. In den besuchten Dörfern waren die Menschen ganz aus dem Häuschen über zwei Ausländer. Jeden Abend versammelte sich das ganze Dorf und schlachtete ein Lamm nach dem anderen. Auch wenn die Zeit in der verbotenen Zone schön war, gefährlich war es dennoch.

Fremde Gebräuche und Kulturen

Ursel und Janus sitzen vor ihrem Feuerwehrbus

Sonne genießen im Iran

Vor wenigen Wochen sind wir in die untypische pakistanische Stadt Chilas eingefahren. Eine sehr komische Stadt: denn dort gibt es keine Frauen auf der Straße, geschweige denn hinter dem Steuer eines Autos. Wenn, dann sitzen sie verschleiert auf dem Beifahrersitz ihres Mannes. Wir wussten darüber nicht Bescheid. Also fuhren wir, Ursel hinterm Steuer und ohne Kopftuch in die Männerstadt ein. Am Basar blieben wir erstmal zur Lagediskussion stehen. Sofort kamen dutzende Männer und Polizisten ans Fahrerfenster und wollten uns helfen beziehungsweise weiter schicken. Wir hatten Glück und kamen in dieser Nacht beim obersten Richter unter. Ohne gaffende Männer und uns verjagen wollende Polizei, hinter einer hohen Mauer.

auch sonst viel Schönes

Mit dem Wohnmobil in Turkmenistan

Am Feuerkrater in Turkmenistan

In Turkmenistan haben wir eine Mutter mit ihren zwei Kindern 50 Kilometer bis in die nächste Stadt mitgenommen. Ohne zu überlegen, ob wir oder sie dadurch Ärger mit dem Überwachungsstaat bekommen. Die Kinder haben es sich trotz schlimmster Holperpiste sofort gemütlich gemacht und sind eingeschlafen. Am Ende wollte uns die Mutter noch Geld geben, was wir natürlich nicht angenommen haben. Im Iran wird selbst noch in der Nacht an unseren Bus geklopft, um dann durch das Fenster Früchte, Nüsse, Brot, Fisch und andere Dinge hereinzureichen – unglaublich diese Gastfreundschaft. Selbst mitten in Teheran klopfen Menschen an unser Fenster und bieten uns an, ihre Waschmaschine zu benutzen oder bei ihnen zu duschen.


WAS SIND Eure LIEBLINGS-HIN-FAHR-REISEZIELE?

Kastenwagen und Dromedare

Tierische Begegnungen in einer Oase im Oman

In Europa sind wir einfach gerne in Frankreich. Es liegt um die Ecke, hat alles zu bieten: Berge, Meer, Städte, … Aber es ist halt Europa und damit teuer und voll.

In Asien sind Oman und Kirgistan landschaftlich einfach unglaublich. Unberührte Natur, Einsamkeit, Ruhe – all das gibt es dort in Hülle und Fülle. Aber: nur mit Allrad! In beiden Ländern waren wir je drei Monate und hatten genug Zeit, auch nicht touristische Ecken zu besuchen. Besonders der Oman ist ein sehr einfaches Reiseland. Es gibt überall öffentliche saubere Toiletten und gekühltes und gefiltertes Trinkwasser. Die Einheimischen sind nett, herzlich, aber auch recht zurückhaltend. In Kirgistan ist das Reisen ein wenig anspruchsvoller. Dafür ist der Kontakt zu den Einheimischen direkter und unkomplizierter. In beiden Ländern hatten wir bisher die schönsten Stellplätze in der Natur.

Kastenwagen im Gebirge in Pakistan

Sehr Ihr den Bus? Unterwegs im Indus Valley in Pakistan

In den Iran und nach Pakistan zieht es uns immer wieder. Dort ist es zwar oft laut und schmutzig, aber das alltägliche Leben ist dort so spannend, dass man eigentlich keine Sightseeing Spots braucht. Außerdem sind dort die Menschen unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit. Keinen Kontakt mit Einheimischen dort zu knüpfen, ist unmöglich. Besonders Pakistan hat mehr Aufmerksamkeit hinsichtlich Tourismus verdient. Es hat eine atemberaubende Berglandschaft und bereits das quirlige Leben des indischen Subkontinents. Außerdem ist es in den letzten Jahren sicherer geworden. Also nicht von terrorgeschwängerten Nachrichten der Medien abschrecken lassen und einfach hinfahren. Es lohnt sich definitiv!


WARUM HABT IHR EUCH FÜR Euer besonderes Reisemobil ENTSCHIEDEN?

Mit dem Kastenwagen durch das Pamir Gebirge

Durch das Bartang Valley und das Pamir Gebirge in Tadschikistan

Wir hatten zu Hause unseren VW T3 vor der Tür stehen, mit dem wir jederzeit hätten losfahren können. Jedoch war unsere Länderauswahl diesmal so asphaltarm, dass klar war: wir brauchen ein Allradauto. Die schönsten Strecken und Stellen im Oman, in Kirgistan und Tadschikistan sind nur mit Allrad zu erreichen. Und so machten wir uns etwa ein Jahr vor dem geplanten Reisebeginn auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug. Es sollte ein altes Auto sein, ohne Elektronik & Schnickschnack. Außerdem sollte es robust sein und viel Bodenfreiheit mitbringen.

Die Straße ist im Fluss verschwunden: Mit dem Kastenwagen durch das Flusstal

Super offroad in Tadschikistan

Bei ebay entdeckten wir einen Iveco, so wie wir ihn suchten – wir waren die Höchstbietenden, aber das Mindestgebot wurde nicht erreicht. Also kein Kauf. Wir setzten uns mit dem Verkäufer in Kontakt und vereinbarten einen Besichtigungstermin. Hinter Nürnberg stand der Bus. Wir wollten, als wir dort ankamen und hinter ihm parkten, nicht mal aussteigen. Die Bilder auf ebay waren so vorteilhaft aufgenommen, dass man den ganzen Rost, das Klebeband und die Bruchstellen nicht deutlich sehen konnte. Mann waren wir froh, dass wir ihn doch nicht ersteigert hatten. Die Suche ging also weiter.

Mit dem Feuerwehrbus unterwegs in Kirgistan

Action in Kirgistan

Über www.feuerwehr.de wurden wir dann fündig. Eine freiwillige Feuerwehr in Südtirol wollte sich nach 20 Jahren ein neues Feuerwehrauto anschaffen und das Alte musste weg. Der Iveco stand super da: 20 Jahre in einer beheizten Garage, kein Rost, nur 20.000 Kilometer. Das war er! Mit uns gab es 70 Mitinteressenten – aber zum Schluss waren wir  mit unserer Reisegeschichte am überzeugendsten. Wir waren so happy, dass unsere erste Station auf der Asienreise 3 nach Südtirol ging. Unser Bus musste ja der Feuerwehr vorgeführt werden.

Auch heute sagen wir noch: Silvester ist eine super Karre!


Wo kann man mehr über Euch erfahren?

Kastenwagen in der Wüste

Ursel und Janus mit ihrem Bus in der Wüste

Seit unserer ersten Asienreise 2006 haben wir den Blog: www.asienreisende.de. Dort berichten wir in regelmäßigen Abständen unsere Erfahrungen aus 22 verschiedenen asiatischen Ländern. Außerdem kann man sich auf unserer Seite über die Vorbereitung auf eine Langzeitreise, Visabestimmungen und Ausrüstungsgegenstände informieren.

Vorbeischauen lohnt sich ;-).


Asienreisende Ursel & Janus sind im selbst ausgebauten alten Feuerwehrbus unterwegs in Asien. Im Interview berichtet die Langzeitreisenden über das Reisen, ihre Erlebnisse & Erfahrungen in Pakistan, Oman, Kirgistan und warum sie sich für ihr Modell und Fahrzeug entschieden haben. Spannend und Lesenswert! #Wohnmobil #Wohnmobilreise #Interview #Fahrzeugkauf #Kaufentscheidung #AsienSchaut doch mal bei Ursel und Janus rein

Fotos

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von @asienreisende.


Danke liebe Ursel und lieber Janus für das schöne Interview und die supertollen Fotos.


HIER LOHNT DAS WEITERLESEN

  • Kastenwagen für Familien und Festivalfahrzeug: Teil 1 – Anke fährt im Globe
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