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Nordkap mit Wohnmobil 9: Norwegen – Letzte Kilometer zum Ziel, Nordkap und Mitternachtssonne

Klippe, Globus, Meer, Himmel und Wolken

Aktualisiert am 3. Oktober 2020

Nach 4.621 Kilometern und zehn Tagen erreichen wir mit unserem Wohnmobil das Nordkap. Die letzten Kilometer bis zu unserem Ziel entlang des Fjordes und über die Nordkaphalbinssel sind spektakulär. Wir haben Glück und erleben sogar die Mitternachtssonne und übernachten direkt dort auf dem Parkplatz mit unserem Kastenwagen-Wohnmobil.

Nordkap mit Wohnmobil – die letzten Kilometer bis zum Ziel

Nach einigen sehr schönen Abstechern in Finnland und Nordnorwegen, entschließen wir uns früher als geplant mit unserem Wohnmobil direkt zum Nordkap weiterzufahren. Das Wetter ist einfach zu unbeständig und wir wollen doch unbedingt die Mitternachtssonne erleben. In den kommenden Tagen soll es in Nord-Norwegen und am Nordkap wieder schlechteres Wetter geben.

Die E69 führt ab Olderfjord zum Nordkap

  • Ab Olderfjord gibt es nur eine Straße zum nördlichsten Punkt Europas, die E69.
  • Von der Straßebkreuzung sind es noch 129 Kilometer bis zum Ziel unserer Reise. Dabei geht es mit unserem Wohnmobil durch fünf Tunnel.
  • Oft ist uns im Vorfeld gesagt worden, dass die Fahrt zum Nordkap mit Wohnmobil „langweilig“ und „unnötig“ sei.
  • Wir haben ganz andere Erfahrungen gemacht. Die Landschaft ist karg, ja. Aber sie ist absolut spektakulär.
  • Die Farben und das Licht sind klar und intensiv.
  • Immer wieder halten wir mit dem Camper an, um uns in der Landschaft von Nord-Norwegen umzuschauen.
  • Sogar mir fehlen hier die Worte für die Beschreibung, aber ich denke, die Fotos sprechen für sich.

Am Porsangerfjord entlang nach Norden

  • Die gut ausgebaute Straße von Olderfjord in Richtung Honningsvåg windet sich am Porsangerfjord entlang.
  • Nur manchmal wird es eng, wo sie in mächtige Felsen gesprengt werden musste.
  • Immer wieder gibt es Blicke auf glasklares Wasser, Buchten, Fischerboote und einsame Häuser.
  • Wir fahren langsam und genießen die abwechslungsreiche Route in Richtung Nordkap.
  • Dabei kommen wir unserem Ziel im hohen Norden mit dem Wohnmobil immer näher.
  • Jetzt ist auch Vorsicht geboten, denn Rentiere sind am Straßenrand unterwegs und immer wieder auch auf der Straße.
  • Aber auch PKWs, Motorradfahrer, Fahrradfahrer und andere Reisemobile sind unterwegs.
  • Dann haben wir die Straße wieder ganz für uns und unser Wohnmobil alleine.
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E69 auf dem Weg zum Nordkap
Die Straße zum Nordkap verläuft direkt am Porsangerfjord

Stellplatz am Wasser mit Blick: Parkplatz unterwegs am Fjord

Auf einem Parkplatz, auf dem schon einige andere Wohnmobile stehen, halten wir an für eine kleine Pause und vertreten uns die Beine. Heute haben wir den ersten Tag in Norwegen (und für lange Zeit) Bilderbuchwetter und Bilderbuchblick auf den Fjord. Der Platz, der auch als Wohnmobil-Stellplatz genutzt wird, liegt neben einer Bucht. Auf der anderen Straßenseite rauscht ein Wasserfall ins Tal. Es ist wirklich schön hier.

Andere Nordkapfahrer haben bemalte Steine und Steinmännchen als Erinnerung an ihre Reise hinterlassen. In dem kleinen Rondell ist das Übernachten mit dem Wohnmobil möglich. Er wird als Wohnmobil-Stellplatz in der Literatur, die wir dabei haben, geführt. Der Parkplatz liegt geschützt kurz hinter dem Skarvbergtunnelen.

Wohnmobiltour zum Nordkap: Picknickbank an einem Parkplatz an der E69
Rastplatz unterwegs. Hier haben sich viele Touristen verewigt

Fast da: Nordkap-Halbinsel

  • Dann geht es mit dem Wohnmobil durch den 6.870 Meter langen Nordkap-Tunnel, der Magerøya, die Insel auf der das Nordkapp liegt, und das Festland miteinander verbindet.
  • Bis auf über 200 Meter unter dem Meersespiegel geht es steil nach unten und später wieder hinauf.
  • An vielen Stellen ist im Tunnel der Fels sichtbar.
  • Früher musste hier Fähre gefahren werden, um ans Nordkap zu kommen.
  • Nach dem Bau war der Tunnel zuerst mautpflichtig. Inzwischen ist er aber bezahlt und die Durchfahrt kostenfrei.
  • Bitte aufmerksam fahren, denn auch Fussgänger und Fahrradfahrer nutzen den Nordkap-Tunnel. Im letzten Sommer haben auch die Rentiere im Tunnel Schutz gesucht.
  • Nach dem Tunnel sind es noch 50 Kilometer bis zum Nordkap.
Nordkapreise: Motorrad und Wohnmobil auf der E69
Auf den letzten Kilometern zum Nordkap ist nicht viel Verkehr
Wohnmobiltour Norwegen: Die E69 verläuft entlang des Fjords
Blick auf den Porsangerfjord
Ansiedlung kurz vor dem Nordkap
Typische Häuser in Nord-Norwegen am Porsangerfjord

Die letzten Kilometer bis zum Nordkap

Honningsvåg, den letzten Ort vor dem Nordkap, lassen wir mit dem Wohnmobil rechts liegen. Wir wollen das Wetter ausnutzen und zuerst das Nordkap sehen.

Nach dem Abzweig geht es mit dem Camper steil den Berg hinauf und auch wieder hinunter. Es ist ganz schön bergig hier, damit haben wir nicht gerechnet.

Jetzt wendet sich auch das Wetter. In schneller Folge wechseln Schnee, Hagel, Graupel, Nebel und auch Sonnenschein. Immer wieder bieten sich spannende Ausblicke auf die Straße und die Landschaft. Dann wieder sehen wir gar nichts mehr. In Reih und Glied laufen Rentiere neben der Straße entlang, bilden Herden oder klettern wie Bergziegen an den steilen Abbrüchen der Straße hinauf, um auch noch die letzten Flechten zu entdecken. Sie sind kleiner als die Rentiere, die wir in Finnland gesehen haben So sind sie an die arktischen Lebensbedingungen besser angepasst. Und auch neugeborene Kälber sind dabei.

Wohnmobiltour zum Nordkap: Straße auf Magerøya
Die Landschaft auf der Nordkap-Halbinsel

Die Straße zum Nordkap schlängelt sich durch die karge Landschaft. Steine, Flechten, Moose und wieder Steinwüsten und Abbrüche, wechseln sich ab. Das Ganze schimmert in verschiedenen Braun-, Grün-, Gelb- und Grautönen, eigentlich eintönig, aber auch wieder nicht. Manchmal sind wir ganz alleine mit unserem Kastenwagen-Wohnmobil unterwegs, dann kommen uns ganze Kolonnen von Fahrzeugen aus Richtung Nordkap entgegen.

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E69 kurz vor dem Nordkap mit Wohnmobil
Die letzten Kilometer bis zum Nordkap, kannst Du es schon sehen?
Das Nordkap ist am Horizont zu sehen
Wir erreichen das Nordkap

Am Ziel unserer Wohnmobil-Tour angekommen: Wir sind am Nordkap

Dann sind wir endlich da. Am Kassenhäuschen bezahlen wir den Eintritt und fahren mit unserem Wohnmobil auf das Nordkap-Plateau.

Ein Bus und ein Wohnmobil an den Ticketschaltern am Nordkap
Vor der Einfahrt auf das Nordkapplateau muss Eintritt bezahlt werden

⇒ Nach 4.621 Kilometern und zehn Tagen haben wir das Ziel unserer besonderen Wohnmobil-Reise ans Ende Europas, das Nordkap, erreicht.

Nur noch etwa 2.100 Kilometer sind es von hier zum Nordpol.

Weiter nördlich mit dem Auto auf dem europäischen Festland geht es nicht.

Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung.

Hier am Nordkap sind wir auf 71 Grad Nord und damit auf demselben Breitengrad wie Sibirien und die Spitze Alaskas.

Besucher am Globus
Blick auf den Globus, das Nordkap-Wahrzeichen

Ein erhebendes Gefühl, auch wenn das Wetter so gar nicht erhebend ist.

Keine Sorge, die Fahrt von Deutschland zum Nordkap mit Wohnmobil, Wohnwagen oder PKW ist auch schneller zu schaffen, aber wir haben unterwegs ja noch einiges angeschaut. Wir waren an der russischen Grenze, auf der Varangerhalbinsel und bei den Trollen von Trollholmen.


Die schnellste Reiseroute zum Nordkap findest Du hier. Du kannst es auf dieser Strecke in drei bis fünf Tagen schaffen.


Hier auf dem Nordkap-Plateau ist es heute Anfang Juni richtig kalt. Es sind zwei Grad und es weht heftiger Wind. Die Heizung in unserem kleinen Wohnmobil läuft auf Hochtouren. Dabei ist in Südnorwegen gerade Hitzewelle, erfahren wir über Freunde mit denen wir auf Instagram in Kontakt sind.

Drei Wohnmobile auf dem Nordkap-Parkplatz
Unser Kastenwagen neben anderen Wohnmobilen am Nordkap

Übernachten erlaubt: Reisemobile und Wohnwagen auf dem Nordkap-Parkplatz dicht an dicht

  • Voll Spannung fahren wir auf den großen Nordkap-Parkplatz.
  • Hier stehen sehr viele Reisemobile und Busse und auch einige Wohnwagen.
  • Wegen des Windes entschließen wir uns dafür am Rand des Parkplatzes neben mehreren großen Wohnmobilen aus Frankreich zu parken, um deren Windschatten auszunutzen.
  • Der Blick aus der ersten Reihe auf das Meer ist zwar sehr schön, aber Wind hatten wir ja schon genug. Auch sind die besten Plätze besetzt und in eine Lücke, dicht an dicht mit einem anderen stellen, wollen wir nicht.
Parkplatz am Nordkap mit Wohnmobilen und Caravans
Die Wohnmobile stehen am Nordkap dicht an dicht in mehreren Reihen

Ein Tag am Nordkap: Viel zu entdecken

Absolut gespannt machen wir uns am Nordkap auf Entdeckungstour. In den Nordkaphallen ist ganz schön was los, aber wir wollen zuerst zur Weltkugel. Hier drängeln sich Menschen aus verschiedensten Ländern. Ein richtig gutes Foto ohne andere gelingt uns nicht. Immer wieder drängelt sich jemand dazwischen, denn es ist recht belebt und alle haben das gleiche Ziel. Mehrere Reisegruppen sind unterwegs. Die Reisenden der Hurtigruten-Schiffe sind an ihren leuchtenden Jacken erkennbar.

Eine Reisegruppe in bunten Jacken rund um den Globus am Nordkap
Ganz schön was los hier am Nordkap

300 Meter ragt das Nordkap-Plateau steil aus dem Meer auf. Arktischer und Atlantischer Ozean treffen hier aufeinander. Immer wieder gibt es eisige Schauer, Nebel und Graupel und manchmal sogar blauen Himmel. Also erkunden wir das Plateau, schauen auf das Meer und die vorbeifahrenden Schiffe und besuchen das Kunstwerk „Kinder der Welt“, bevor wir in den Nordkap-Hallen Kaffee und Waffeln mit Blick auf den Nordkap-Globus genießen.

Die Kompassnadel an der Spitze zeigt nach Norden
Das Mitternachssonnen-Denkmal mit den Orten der Finnmark
Das Kunstwerk am Nordkap wurde von Kindern aus der ganzen Welt entworfen
Das Kunstwerk Kinder der Welt auf dem Nordkap-Plateau
Skulpturen auf dem Nordkapplateau
Skulptur Mutter und Kind gegenüber dem Denkmal Kinder der Welt

Besondere Stunden und Mitternachtssonne am Nordkap

Eingang der Nordkaphallen
In den Nordkaphallen halten wir uns einige Zeit auf und wärmen uns
  • Die Nordkaphallen wurden in mehreren Stockwerken in das Felsgestein hinein gebaut.
  • Hier gibt es ein Restaurant, mit Aussicht über Plateau und Meer, eine Kaffeebar und die Aurora Borealis Bar.
  • In den unteren Stockwerken finden sich mehrere Ausstellungen, ein kleines Postamt, ein Thaimuseum, ein Kino und die künstlerisch ausgeschmückte Johanneskapelle.
Typisch Norwegisch: Waffel, saure Sahne, Marmelade und brauner Käse am Nordkap
Die frischen Waffeln in den Nordkaphallen sind wirklich lecker

Hier in den Nordkap-Hallen, auf dem Gelände und im Wohnmobil verbringen wir ruhige Stunden und genießen auch immer wieder die einmalige Kulisse mit Blick aufs Meer, die Klippen und die Weltkugel. Es windet weiter kräftig. Mit unserem mitgebrachten Winzersekt aus der Pfalz stoßen wir im Wohnmobil auf das Erlebte und die Erfüllung unseres Traums an.

Jetzt sind wir echte Nordkap-Fahrer.

Wohnmobil parkt am Nordkap mit Blick auf die arktische See
Blick aufs Nordmeer in der ersten Reihe auf dem Nordkap-Stellplatz

Besonderes Abendessen im Nordkap-Restaurant

Fürs Abendessen wollen wir das Restaurant in den Nordkaphallen ausprobieren. Die Karte haben wir bereits vorher studiert. Eine freundliche Bedienung begleitet uns an einen schönen Tisch mit Blick auf das Nordmeer.

Wir sind fast alleine hier. Die vorher geprüfte Speisekarte gilt allerdings für die Bar und nicht das Restaurant. Denn man kann auch an der Bar bestellen und an den Tischen essen, wird dann aber nicht bedient. Die Barspeisekarte ist etwas anders und die Speisen günstiger als auf der Restaurantspeisekarte.

Wir bleiben aber weiter im Restaurant und werden wirklich sehr gut und freundlich bedient. Auch der von uns ausgewählte frische Fisch mit Kartoffelbrei und Gemüse ist absolut lecker. Natürlich ist das Essen nicht günstig, aber die Qualität war wirklich sehr gut. Wir verbringen zwei sehr angenehme Stunden und essen auch noch einen köstlichen Nachtisch mit Moltbeeren.

Interessiert Dich?  Mit dem Wohnmobil durch die Normandie - Teil 3: Strände & Seebäder an der Blumenküste
Fisch mit Kartoffelbrei und Gemüse im Restaurant am Nordkap
Unser Essen im Restaurant in den Nordkaphallen

Mitternachtssonne am Nordkap

Ein erhebendes Gefühl, als kurz vor 24 Uhr dann doch noch die Mitternachtssonne herauskommt und wir später das Nordkap-Plateau (mit den anderen Wohnmobil-Besatzungen) ganz für uns alleine haben, als auch der letzte Reisebus abgefahren ist.

Mitternacht und Mitternachtssonne am Nordkap
Einfach magisch – gegen Mitternacht ist es am Nordkap taghell
Globus und Besucher am Nordkap als Schattenriss in der Mitternachtssonne
Nach Mitternacht klettern einige Besucher auf den Nordkap-Globus
Globus am Nordkap mit einigen Besuchern und Mitternachtssonne im Juni
Mitternachtssonne am Nordkap

Fazit Nordkap-Fahrt

Mit dem Besuch des Nordkaps mit dem Wohnmobil und dem Erlebnis der Mitternachtssonne habe ich mir einen echten Traum erfüllt. Dabei war aber vor allem der Weg das Ziel. Die Fahrt zum Nordkap mit Wohnmobil war noch viel besser, als ich es mir erhofft hatte.

Und es war einfach wunderbar, hier direkt am Nordkap ein paar Stunden zu verbringen und immer wieder zu anderen Zeiten den Ausblick aufs Meer und den Globus zu genießen. Das ist ein echter Vorteil, wenn man mit dem Wohnmobil anreist. Der Eintritt ist hoch, aber wenn Du diesen bezahlst, kannst Du das genießen.

Voller Spannung starten wir vom Nordkap wieder in Richtung Süden. Jetzt wollen wir mit unserem Wohnmobil Norwegen weiter entdecken.


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Hin-Fahr-Tipps Nordkap mit Wohnmobil

Eintritt Nordkap

  • Für das Nordkap wird Eintritt bezahlt. 2020 sind das 290 Norwegische Kronen pro Person.
  • Das Übernachten auf dem Parkplatz ist mit dem Bus, Wohnmobil und dem Wohnwagen möglich.
  • Das lohnt sich auf jeden Fall, denn dann kannst Du die Nordkap-Hallen und die Weltkugel zu verschiedenen Zeiten besuchen.
  • In den Nordkaphallen gibt es mehrere Ausstellungen und Restaurants.
  • Die Toiletten sind auch zugänglich, wenn andere Bereiche des Zentrums geschlossen sind.
  • Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, muss keinen Eintritt bezahlen.

Im Preis sind inbegriffen

  • Parken
  • Nordkap Panoramafilm
  • Geschichtliche Ausstellungen und Besuch der Grotte
  • Souvenirgeschäft, Restaurant, Kaffeebar
  • Zugang zu allen Anlagen
  • Das Ticket ist 24 Stunden gültig.

Öffnungszeiten Nordkapcenter 2020

  • 18. Mai bis 17. August: 11.00-01.00 Uhr
  • 18. August bis 31. August: 11.00-22.00 Uhr
  • 1. September bis 17. Mai: 11.00-15.00 Uhr
  • 2. Januar bis 31. März: 19.30-21.45 Uhr

Mitternachtssonne am Nordkap

  • Zu sehen ist die Mitternachtssonne am Nordkap vom 14. Mai bis 29. Juli

Schnellste Reiseroute zum Nordkap

Die Anreise zum Nordkap ist in drei bis vier Tagen möglich, wenn Du wirklich nur fährst. Hier findest Du dazu Tipps, die Streckenführung und Übernachtungsplätze mit Wohnmobil und Wohnwagen. Wir haben von der Pfalz zum Nordkap länger gebraucht (10 Tage), da wir uns unterwegs noch einige Highlights angesehen haben.

Weitere Informationen zum Nordkap

www.visitnordkapp.net/de

Übernachten mit dem Wohnmobil am und beim Nordkap

  • Mehrere Parkplätze entlang der E69
  • Parkplatz auf dem Nordkap-Plateau
  • Nordkapp Camping, Skipsfjorden, 9750 Honningsvåg

UNSERE RUNDREISE NORDKAP & NORWEGEN MIT DEM WOHNMOBIL


Wir erreichen das Ziel unserer Wohnmobil-Reise durch Skandinavien - das Nordkap, ein magischer Ort - und erleben die Mitternachtssonne. #Reisebeschreibung #Norwegen #Wohnmobil #Nordkap #hinfahren

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23 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Andreas sagt:

    Ein toller Artikel, herzlichen Glückwunsch. Ich war schon zweimal (1985 und 1999) mit dem Wohnmobil dort und versuche es ab Mai 2021 mit einem Trecker und einem umgebauten Schäferskarren.
    Dein Bericht hat mir bei der Vorbereitung sehr geholfen, da sich ja in der Zwischenzeit vieles geändert hat..

    1. Katja sagt:

      Hallo Andreas,
      das klingt nach einer sehr spannenden Reise. Mit dem Trecker ist das natürlich ein ganz besonderes Erlebnis. Wahrscheinlich kannst Du nicht über die Autobahn fahren, aber das wirst Du noch alles herausfinden. Es ist auf jeden Fall wunderschön 🙂
      LG
      Katja

  2. HORST Löhmann sagt:

    . . . Wie sieht es mit Stromanschlüssen auf den CP-Plätzen aus?
    Wasser und Sanitäranlagen ?
    Danke für die Auskunft. Mit freundlichen Grüssen Horst löhmann

    1. Katja sagt:

      Hallo Horst,
      die Campingplätze haben alles, was Du brauchst. Es gibt Stromanschlüsse Sanitärs und natürlich Wasser. Oft auch W-Lan. Liebe Grüße Katja

  3. wOLFGANG mEYER sagt:

    Hallo Katja,

    meine Frau und ich wollen im Juni 2020 mit unserem Wohnmobil ans Nordcup fahren.
    Deine Reiseberichte haben wir sehr Informatiev und sehr gut gefunden.
    Mich würde interessieren welche Ausrüstung empfehlenswert ist und ob du
    so eine Liste kennst.
    Viele liebe Grüße

    Wolfgang und Birgit

    1. Katja sagt:

      Hallo Wolfgang
      ich habe bisher noch keine Liste gemacht und vor unserer Reise sehr lange nach so einer Liste gesucht. Vielleicht komme ich doch endlich dazu, das zu schreiben.
      Dabei haben, nach meiner Einschätzung das Wichtigste:
      Öl fürs Auto (brauchst Du auf die Strecke und ist in N sehr teuer)
      Kreditkarte
      Eure Lieblingsnahrungsmittel
      Saft, Wein, Bier, Schnaps (was Ihr sonst so dabei habt, dabei auf die Zollbestimmungen achten)
      Volltanken in Deutschland und Finnland
      Klamotten im Zwiebellook, Mütze, Handschuhe und Sonnenhut
      Wanderschuhe und Wanderstöcke, wenn Ihr gerne wandert
      Stabile Schuhe
      Sonnencreme, Mückenschutz, Medikamente
      Vollkornbrot, wenn Ihr das gerne mögt
      Landkarten
      Grillrost und Grillzange (es gibt fast überall Grillplätze und da ist das nützlich)
      Wasser ohne Sprudel haben wir nur sehr selten gefunden und werden das nächstes Jahr mehr einpacken. Du kannst aber auch das Leitungswasser dort gut trinken.
      Du bekommst in Norwegen alles und wenn Du in die entsprechenden Supermärkte gehst, ist das auch nicht so teuer.
      Allerdings Essen gehen ist wirklich sehr teuer in Norwegen und dementsprechend werdet Ihr mehr kochen, das ist für uns sehr ungewohnt, aber Kochuntensilien und Gewürze, Essig, Öl, etc. haben wir dabei. Dafür gibt es in Finnland und Schweden günstige Mittagsmenüs.
      Wir hatten Allwetterreifen auf dem Auto und haben immer ein Reserverad dabei.
      Geld musst Du nicht im Vorfeld tauschen, das holst Du dort am Geldautomaten.
      Die Karte Camping Key haben wir gebraucht und ich würde jetzt im Vorfeld die AutoPASS for Ferje Karte bestellen, die gab es vor 2 Jahren noch nicht.
      Mehr Tipps (zum Beispiel zu Karten, Reiseführern und Blogs) findest Du bei den Vorbereitungen und beim schnellsten Weg.
      Ich hoffe, dass hilft Dir schon mal weiter. Sonst gerne weitere Fragen stellen.
      LG
      Katja

  4. Liebe Katja,
    wenn ich diese Bilder sehe, dann bekomme ich echt Fernweh! Das Nordkap reizt mich schon seit langem. Die Tipps sind übrigens wunderbar, genau das, was man für die Tour braucht.
    Liebe Grüße

    Alex

    1. Katja sagt:

      Liebe Alex, danke Dir für Deine lieben Worte und das Lob, das Nordkap war ein absoluter Traum von mir und wir hatten einen so tollen Tag dort. Das Norwegenfieber hat uns gepackt und wir fahren im kommenden Jahr noch einmal, dann kommen sicher neue Tipps dazu. 🙂 LG Katja

  5. Alexandra sagt:

    Heute noch mal schnell bei dir was nachgelesen. Herzlichen Dank für die vielen Informationen. Wir sind schon ganz aufgeregt und hoffen, dass unsere unvollständige Planung auf geht und das Lotti-Mobil durch hält.

    Lieben Gruß!
    Alexandra

    1. Katja sagt:

      Liebe Alexandra,
      und ich bin so gespannt auf Eure Erlebnisse. Das Lotti-Mobil und Ihr seid so gut vorbereitet. Das wird sicher ganz klasse. Und Abenteuer und Überraschungen müssen bei so einer Fahrt doch auch sein, sonst hätten wir nichts zu erzählen. Ich wünsche Dir eine super Fahrt. Katja

  6. Iris sagt:

    Hallo Katja,
    eine tolle Route zum Nordkap! 🙂 Ich habe gleich mal mit dem Ziel angefangen, das sicherlich ein richtiges Highlight war! Wenn ich das so lese, würde ich da am liebsten auch gleich hochfahren. Diese karge weite Landschaft hat ihren ganz eigenen Charme und Mitternachtssonne am Nordkap sieht wirklich grandios aus! 🙂

    Ich habe auch schon mal eine 3wöchige Rundreise durch Norwegen von Oslo bis Bergen und weiter hoch bis Jotunheimen gemacht, allerdings mit Auto und Übernachtung in Campinghütten. Bin total begeistert von der Schönheit der Fjordlandschaft, echt Wahnsinn! Und es ist so toll, überall mal Rast an den schönsten Stellen inmitten der Natur machen zu können.

    Liebe Grüße
    Iris von Ich Reise Immer So

    1. Katja sagt:

      Liebe Iris,
      danke für Deinen netten Kommentar. Das Nordkap war ein ganz besonderes Erlebnis. Und die Fahrt ein super Roadtrip. Südnorwegen haben wir auf dem Rückweg nur gestreift, aber das war auch ganz toll. Da müssen wir auch unbedingt noch hin. Die Hütten auf den Campingplätzen sind eine gute Alternative zum Wohnmobil. Viele Grüße Katja

  7. Carmen sagt:

    Liebe Katja,
    das Nordkap war auch eines meiner Traumziele, das ich mir 2012 im Rahmen einer Kreuzfahrt erfüllen konnte. Und im Vergleich zu meiner Reise war es ja bei euch richtig „leer“ ;-)!
    Gruß
    Carmen

    1. Katja sagt:

      Liebe Carmen, es war schon was los, aber ich konnte immer mal wieder abwarten. Es haben sich dennoch viele in meine Fotos gedrängelt, einige der Schönsten musste ich wegen Datenschutz löschen. Ich hatte das große Glück durch die Übernachtung in meinem Wohnmobil 24 Stunden dort zu verbringen und als es dann 2 Uhr morgens und saukalt war, hatte ich die Kugel ganz für mich alleine, aber keine Lust mehr für Fotos. Da waren alle Busse von den Kreuzfahrern und Studienreisen schon weg. 😉 Aber Du hast bestimmt vom Schiff aus tolle Eindrücke vom Land gewinnen können. LG

  8. Tobias sagt:

    Wenn wir wieder daheim sind, müssen wir auch dringend eine Europatour machen. Es gibt so viele schöne Dinge zu sehen. 🙂
    Gerade das Nordkap steht auf jeden Fall auf meiner Liste.
    Liebe Grüße aus Australien
    Tobias

    1. Katja sagt:

      Hallo Tobias, das ist unser „Problem“. Wir haben in Europa noch so viel anzuschauen. Ja die Fahrt zum Nordkap ist ein wunderbarer Roadtrip. Dabei muss man sich unbedingt aber auch abseits des Weges einiges anschauen. Euch weiter eine gute Zeit in Australien, auch ein wunderbares Land. LG aus der Pfalz Katja

  9. Mensch, da hättet Ihr ja glatt meinen Eltern übern Weg „fahren“ können, die waren im Sommer auch mit unserem Kastenwagen da 🙂 Wunderschöner Bericht, in Gänze! Wir wollen auch definitiv noch eine „Nordics-Tour“ machen, da merken wir uns gern Eure ganzen Tipps!

    1. Katja sagt:

      Danke für Deine Rückmeldung, das freut mich sehr. Das Nordkap und die Region ganz oben im Norden waren wirklich super. Echt lohnenswert. Ich finde besonders der Abstecher zur russischen Grenze und auf Varanger waren besonders klasse. Leiser mussten wir dann wegen Sturm abbrechen.
      Ist ja witzig. Vielleicht haben wir sie ja sogar gesehen. Allerdings war für Kontakt mit anderen Reisenden das Wetter einfach zu schlecht. Es war so kalt, dass alle drinnen sassen. Ich schaue gleich mal bei Euch vorbei. LG Katja

    1. Katja sagt:

      Lieber Tobbi,
      es ist eine wirklich wunderbare Reise. Ich kann gar nicht sagen, was am Schönsten war. Besonders beeindruckt hat mich das Licht. Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr Nordlichter seht und wünsche weiter viel Vorfreude.
      Katja

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