Aktualisiert am 29. Juli 2026
„Wie viel Zeit brauche ich eigentlich für Nordkap und Norwegen?“ – das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Meine ehrliche Antwort: Wir waren vier Wochen unterwegs, und es hätte gerne auch mehr Zeit sein dürfen. Hier nehme ich Dich mit auf unsere komplette Runde und zeige Dir, welche Höhepunkte sich in 3 bis 4 Wochen wirklich verbinden lassen.
Du erfährst, wie unsere Route verlief, wo wir länger geblieben sind und wo ein Tag gereicht hätte – damit Du Deine eigene Nordkap-Norwegen-Reise gut einteilen kannst. Wenn Du zuerst wissen willst, wie Du überhaupt am schnellsten hinkommst, schau in meine Nordkap-Route; alles zum Ziel selbst steht im Guide Nordkap mit dem Wohnmobil. Weitere wichtige Reiseinformationen findest Du auch unter Norwegen mit dem Wohnmobil.
Das sind die schönsten Urlaubsziele in Norwegen
- Hardangervidda
- Geiranger
- Trollstigen
- Atlantikstraße
- Polarkreis
- Saltstraumen
- Lofoten
- Andøya
- Varanger
- Nordkap
Wohnmobil-Rundreise Nordkap und Norwegen in 4 Wochen
Wir waren mit dem Wohnmobil am Nordkap und sind danach durch Norwegen nach Süden gefahren. Dabei haben wir Norwegen und seine verschiedenen Landschaften intensiv erlebt. Gut vier Wochen waren wir insgesamt im Norwegen-Urlaub unterwegs (den ganzen Juni) und haben dabei über 10.000 Kilometer zurückgelegt. Ich kann Dir eine Wohnmobil-Reise durch Norwegen aus vollem Herzen empfehlen. Es sind unglaubliche Eindrücke.
Falls Du eine Reise Nordkap und Norwegen kombiniert in einem Urlaub planst, denke auf jeden Fall darüber nach, mit dem Wohnmobil nach Norwegen zu fahren, denn der Camper ist sowohl ideal für eine Nordkap-Reise als auch die Norwegen-Rundfahrt. Natürlich kannst Du auch mit dem Wohnwagen nach Norwegen fahren.
Nützlich für Deine Reise ist auch meine Wohnmobil-Packliste.
Im Shop findest Du immer aktuelle Angebote und Empfehlungen zur Ausstattung.
Warum das Wohnmobil ideal für eine Norwegen-Reise ist
- Wenn Du mit dem Wohnmobil nach Norwegen fährst, bist Du unterwegs flexibel.
- Du kannst Dir beim Fahren Zeit lassen.
- Du kannst Dir unterwegs Deine Zeit frei einteilen.
- Du picknickst und übernachtest an den schönsten Stellen.
- Schöne Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze bieten überall Übernachtungsmöglichkeiten (ohne lange Vorplanung, Vorbuchung oder Suche).
- Selber kochen spart Geld.
- Auch bei schlechtem Wetter bist Du bei Pausen geschützt.
- Kleidung für alle Wetterlagen ist gut aufgeräumt und jederzeit zugänglich.
- Du hast mit dem Wohnmobil Zeit, die schönsten Routen durch Norwegen auszuprobieren.
- Was Du für die Miete aufwendest, kannst Du bei Übernachtungskosten, beim Essen und an Zeit einsparen.
So sieht meine 4-Wochen-Route zum Nordkap und durch Norwegen aus
Vorweg das Wichtigste: Wir sind schnell hoch und langsam zurückgefahren. Die Anreise ging zügig über Schweden und Finnland zum Nordkap. Danach hatten wir über drei Wochen Zeit, Norwegen von Nord nach Süd in Ruhe zu genießen. Genau so würde ich es wieder machen. Wir haben uns dafür entschieden, mit dem Wohnmobil durch Norwegen erst nach unserem Besuch beim Nordkap zu fahren. Dadurch konnten wir uns bei der Fahrt durch Norwegen mit dem Wohnmobil besser die Zeit einteilen. Hier die Runde Woche für Woche.
Karte Rundreise Nordkap und Norwegen
Woche 1: Die Anreise – zügig hoch in den Norden und Abstecher
Von Deutschland geht es über die Öresundbrücke nach Schweden und dann auf gut ausgebauten Straßen immer weiter nach Norden. Diese Woche ist Strecke machen – aber langweilig wird es trotzdem nicht. So kannst Du den ersten Abstecher oberhalb des Inarisees nach Kirkenes und Varanger machen.
- Südschweden: Ein Stopp rund um Ystad lohnt sich.
- Nordschweden: Stromschnellen, Geologie und leckeres Essen
- Finnland: über Rovaniemi mit Polarkreis, Weihnachtsmann und dem Museum Arktikum hinauf bis zum Inarisee.
- Abstecher Nordnorwegen: Fahrt nach Kirekens und entlang der russischen Grenze: ursprünglich und karg und Varanger: Königskrabben und Mondlandschaft – jeden Umweg wert
Reine Fahrzeit bis Nordnorwegen: 3 bis 6 Tage, je nachdem, wie oft Du anhältst. Wie gut, dass die Mitternachtssonne die Tage lang macht. Man kann dadurch abends noch ordentlich Kilometer machen. Hier findest Du die Beschreibung der Route zum Nordkap.
Woche 2: Der arktische Norden & das Ziel Nordkap
Jetzt bist Du oben. Diese Woche gehört ganz dem wilden, arktischen Norden und dem Nordkap – für mich die Gegend, die es mir am meisten angetan hat.
- Tana-Fluss und das magische Trollholmen
- 24 Stunden am Nordkap mit Mitternachtssonne – der Moment, für den Du so weit gefahren bist
- Honningsvåg und die Landschaftsroute Havøysund
- Hammerfest und das Weltkulturerbe Alta mit den Felsritzungen
- Tromsø: das „Tor zur Arktis“ mit Stadtflair
Woche 3: Von Tromsø zu den Inseln – Tiere, Wale und die Lofoten
Weiter geht es nach Südwesten, hin zu den Inseln nördlich des Polarkreises. Diese Woche ist tierisch und dramatisch.
- Polarpark: Elche, Moschusochsen und Wölfe zwischen Tromsø und den Lofoten
- Walbeobachtung auf Andøya: riesige Pottwale bei Andenes und die Landschaftsroute Andøya
- Lofoten: die berühmten Inseln (bei uns hat leider ein Sturm dazwischengefunkt – plan sie unbedingt ein!)
- Saltstraumen: der gewaltigste Gezeitenstrom der Welt
- Über den Polarkreis auf der E6 nach Süden
Woche 4: Fjordnorwegen – die große Rückfahrt mit den Traumstraßen
Zurück nach Süden, jetzt wird es fjordig. Diese Woche reiht sich ein Postkartenmotiv ans nächste – und viele der schönsten Traumstraßen Norwegens liegen genau hier.
- Trondheim: die drittgrößte Stadt in Norwegen
- Atlantikstraße: eine der spektakulärsten Straßen der Welt (bei uns mit Sturm – ein Erlebnis!)
- Trollstigen: die berühmte Serpentinenstraße
- Geiranger-Fjord: einer der schönsten Fjorde überhaupt
- Gamle Strynefjellsvegen
- Gletscher Briksdalsbreen
Danach geht es über Südnorwegen und Schweden mit viel Fahren und Zwischenstopps zurück nach Hause.
Weniger Zeit? Die Runde in 3 Wochen
Auch in 3 Wochen siehst Du sehr viel – Du musst nur straffen:
- Anreise gleich halten (3–4 Tage zügig durch Schweden/Finnland)
- Im arktischen Norden fokussieren: Nordkap ja, aber den Varanger-Umweg weglassen oder kürzen
- In Fjordnorwegen die Highlights setzen (Atlantikstraße, Trollstigen, Geiranger) statt alles mitzunehmen
So bleibst Du bei rund 3 Wochen, ohne das Beste zu verpassen.
Ehrlich gesagt: Wir haben in gut vier Wochen über 10.500 Kilometer zurückgelegt und sind jeden Tag gefahren – erholsam war das nicht, dafür waren die Tage zu intensiv. Da wir nicht wussten, wie wir mit der Zeit auskommen, haben wir uns in Nordnorwegen leider nicht so viel Zeit genommen, wie die Region verdient hätte. Die Lofoten haben wir wegen des Sturms leider nur in Teilen gesehen. Auf die Fahrt über die magische Kystenroute entlang der Helgelandskysten haben wir aus Zeitgründen leider verzichtet. Im Süden mussten wir ebenfalls Ziele auslassen, die wir eigentlich noch mitnehmen wollten. Wenn Du es entspannter magst, nimm Dir lieber 5 Wochen Zeit (mehr ist natürlich noch besser) oder kürze die Route. Der Weg ist hier wirklich das Ziel.
| Etappe | Region | ungefähre Strecke |
|---|---|---|
| Woche 1 | Anreise: Deutschland → Schweden → Finnland → Inari + Abstecher Kirkenes & Varanger | 3.000 km + 750 km |
| Woche 2 | Arktischer Norden: Nordkap → Havoysund → Hammerfest → Alta → Tromsø | 1.300 km |
| Woche 3 | Von Tromsø zu den Inseln und weiter über die E6 nach Süden: Polarpark, Andøya, Lofoten, Saltstraumen, Polarkreis, Steinkjer | 1.750 km |
| Woche 4 | Fjordnorwegen: Trondheim, Atlantikstraße, Trollstigen, Geiranger, Briksdalsbreen | 700 km |
| Rückfahrt | Fjordnorwegen über Schweden zurück nach Hause | 3.000 km |
| Gesamt | Nordkap & Norwegen in 4 Wochen | 10.500 km |
Alle Etappen im Detail
Nordkap-Reise mit
Wohnmobil & Auto
- Vorbereitung Camper-Nordkap-Reise
- Über Dänemark nach Schweden
- Südschweden: Ystad und mehr
- Nordschweden mit Stromschnellen
- Finnland: Polarkreis & Weihnachtsmann & Museum Arktikum in Rovaniemi
- Norwegen: Zoll & russische Grenze
- Norwegen: Arktisches Varanger
- Norwegen: Tana-Fluss & magisches Trollholmen
- Norwegen: 24 Stunden Nordkap mit Mitternachtssonne
Tipps Lofoten
Norwegen-Tour mit
Wohnmobil & Auto
- Besuch in Hanningsvag und Landschaftsroute Havoysund
- Hammerfest (inkl. Wohnmobil-Stellplatz)
- Weltkulturerbe Alta
- Tromsø (inkl. Campingplatz)
- Polarpark & Stellplatz
- Walbeobachtung Andenes
- Landschaftsroute Andøya
- Lofoten & Saltstraumen
- Polarkreis Norwegen und weiter auf der E6
- Trondheim (inkl. Stellplätze)
- Magische Atlantikstraße
Hier findest Du Informationen zur Vorbereitung unserer Wohnmobil-Norwegen-Reise
Das Beste aus vier Wochen Nordkap und Norwegen
Highlights gab es sehr viele bei dieser besonderen Wohnmobil-Reise durch Norwegen und bis ans Ende Europas zum Nordkap. Wir haben den Weg zum Ziel gemacht. Besonders der arktische Norden von Norwegen hat es mir angetan. Aber auch die Insel Andøya (auf die Lofoten kamen wir leider wegen eines heftigen Sturms nicht) und Fjordnorwegen waren wirklich schön. Insgesamt haben wir etwas mehr als 4 Wochen für unsere Skandinavien-Wohnmobil-Reise gebraucht.
Der Juni als Reisezeit für unsere Nordkap-Reise mit Wohnmobil und Wohnmobil-Reise Norwegen war für uns ideal. Dadurch konnten wir die Mitternachtssonne aus vollen Zügen genießen und hatten nur einmal Schnee (kalt und stürmisch war es trotzdem). Alle Straßen waren frei. Deshalb ist für uns der Juni die beste Reisezeit für die Fahrt durch Norwegen mit dem Wohnmobil.
Nordkap und Norwegen mit dem Wohnmobil – das macht die Fahrt besonders
01. Arktischer Norden: Die Farben
Ich habe die Farben in Norwegen als sehr intensiv erlebt. Ganz oben im Norden, im arktischen Teil von Norwegen, finden sich alle Arten von Brauntönen in der Natur. Zu grauem Himmel und schwarzen Felsen kommen als Kontrast die roten, gelben und blauen Holzhäuser. Es gibt tolle Blicke aufs grüne, blaue und graue Meer – je nach Licht und Winkel.
Kaum scheint die Sonne, schimmern Seen, Meer und Himmel in den herrlichsten Blautönen. Neben karger Landschaft folgen karibische Farben. Dazu kommt sattes Grün von Wiesen, Weiden und Wäldern. Die Mitternachtssonne taucht Himmel und Erde manchmal in leuchtendes Orange-Rot und Gelb. Entlang der Küste und im Süden sind die Farben nicht weniger eindrucksvoll.
02. Nord-Norwegen: Das besondere Licht
Licht und Lichteinfall ändern sich minütlich. In Norwegen sind sie mit großer Klarheit verbunden. Das arktische Licht in Nord-Norwegen ist schwer in Worte zu fassen. Es ist klar, grell, hell, grau, intensiv und immer anders.
Wir hatten auch das Glück, bei unserer Nordkap- und Norwegen-Rundtour mit dem Wohnmobil mehrfach die Mitternachtssonne zu erleben. Es war dann wirklich taghell. Das ist besonders praktisch, um längere Strecken mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen zu fahren. Die Mitternachtssonne ist ein wunderbares Geschenk der Natur. Die nördlichen Regionen Norwegens bieten aber auch die besten Plätze der Welt, um das Nordlicht zu sehen.
03. Wohnmobil-Reise Nordkap & Norwegen: Wilde Tiere
In freier Wildbahn gab es für uns in diesem Wohnmobil-Urlaub in Norwegen viele Tierbegegnungen. Mehrfach haben wir Seeadler und Rentiere gesehen. Aber auch Fischotter, Delfine, Wale, Hirsche und Kraniche konnten wir beobachten. Zusätzlich gab es intensive Begegnungen mit Elchen, Luchsen, Wölfen, Bären und Moschusochsen im Polarpark, einem sehr schönen Tierpark in der Nähe von Tromsø.
Begegnung mit Moschusochsen und Elchen im Polarkark
04. Norwegentour: Die magische Landschaft
Die Landschaft in Norwegen ist vielfältig und abwechslungsreich, manchmal auch leer, karg und eintönig. Oft möchte man einfach stehen bleiben und schauen, so intensiv sind die Eindrücke. Zahlreiche Naturattraktionen gibt es in Norwegen zu erleben. Über 1.000 Fjorde, Gletscher, Berge und Wasserfälle sind unglaublich kraftvoll. Dazu kommen grandiose Ausblicke, das Meer, wilde Küsten, Strände und viele kleine und große Inseln.
Immer wieder gibt es faszinierende Ausblicke auf Meer und Hochgebirge, eindrucksvolle Kontraste, die sprachlos machen. Wie schön, wenn man dann unterwegs mit dem Wohnmobil durch Norwegen einfach mittendrin stehen bleiben kann.
05. Norwegenrundfahrt: Herrliche Landschaftsrouten
Es gibt 18 norwegische Landschaftsrouten, die durch ihre Lage oder Bauart einen offiziellen, besonderen Status erlangten. Wir sind einige von diesen nationalen Touristenstraßen mit dem Wohnmobil gefahren: Varanger, Havøysund, Andøya, Atlanterhavsvegen (Atlantikstraße), Geiranger-Trollstigen und Gamle Strynefjellsvegen. Es waren echte Erlebnisse. Falls Du eine Rundtour zum Nordkap und durch Norwegen mit dem Wohnmobil machst, plane unbedingt Landschaftsrouten mit in Deine Reise ein. Neben der Landschaft sind auch die architektonisch gestalteten Rastplätze und Toilettenanlagen wirklich sehenswert. Das macht sie zu den schönsten Routen durch Norwegen.
Mein Tipp: Traumstraßen durch Norwegen
Das darfst Du nicht verpassen: meine Highlights in Norwegen mit Wohnmobil
01. Wohnmobil-Rundreise Norwegen: Entlang der norwegisch-russischen Grenze
Total abgelegen und ein besonderes Reiseerlebnis war unsere Fahrt mit dem Wohnmobil im russisch-norwegischen Grenzgebiet in der Region bei Kirkenes. Über eine Piste erreichen wir in Grense Jakobselv den östlichsten Punkt unserer Norwegen-Reise und das nördliche Ende der Grenze. Dort gibt es einen einfachen Wohnmobil-Stellplatz direkt an der Barentssee, Picknickbank und Klohäuschen inklusive.
Leider war es so stürmisch, dass wir die Belugawale, die in der Bucht leben, nicht sehen konnten. Da am nächsten Tag unseres Besuchs Schnee erwartet wurde und wir auch nicht eingekauft hatten, sind wir aber weitergefahren.
Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis. Du solltest überlegen, dieses Ziel in Deine Norwegen-Wohnmobil-Route aufzunehmen, wenn Du 4 Wochen Zeit für Deinen Norwegen-Urlaub hast. Die letzten acht Kilometer zum Ziel ging es mit unserem Camper über Piste und genau an der Grenze zu Russland entlang! Gelbe Grenzposten mit schwarzer Spitze markieren den Verlauf auf der norwegischen Seite, rote mit schön verziertem Kopf stehen auf der russischen. Dazwischen liegt nur ein Fluss.
Gerade für diese Region und Erlebnisse in Nordnorwegen ist die Fahrt mit dem Camper ideal.
Unbedingt hin: entlang der Norwegisch-Russischen Grenze mit Wohnmobil
02. Höhepunkt Norwegenrundreise – Mitternachtssonne am Nordkap
Das Nordkap war das Ziel der 4-Wochen-Reise mit dem Wohnmobil nach Norwegen und wirklich ein Erlebnis. Einen ganzen Tag konnten wir dort verbringen und haben sogar übernachtet. So haben wir die Nordkapkugel und das Plateau auch ohne Touristenmassen erleben können. Eine tolle Sache – trotz des sehr schlechten Wetters mit Schneetreiben, heftigem Wind und Temperaturen um null Grad (im Juni!!). Kurz nach Mitternacht kam auch wirklich die Mitternachtssonne am Nordkap zum Vorschein. Da war ich fast alleine, mein Mann und viele Andere waren schon vor der Kälte „geflohen“.
Dadurch, dass wir mit dem Wohnmobil durch Norwegen unterwegs waren, konnten wir uns für den Besuch Zeit lassen und waren zwischen den Besuchen an der Weltkugel vor dem Wetter geschützt.
24 Stunden am Nordkap im Juni mit Schnee und Mitternachtssonne
Praktische Informationen zu Öffnungszeiten, Parken, Übernachten, …: Nordkap mit dem Wohnmobil
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03. Mit dem Wohnmobil durch Norwegen: Walbeobachtung auf Andøya
Wer in Nord-Norwegen mit dem Wohnmobil ist, sollte unbedingt auch nach Andøya fahren. Das ist eine der Inseln oberhalb der Lofoten. Hier gibt es nämlich die Möglichkeit, in Norwegen Wale zu beobachten. Wegen eines steilen Abfalls des Meeresbodens und der damit verbundenen Nährstoffdichte kommen in das Gebiet vor der norwegischen Küste immer wieder Pottwale. Wir hatten das große Glück, bei einer Walsafari auf einem alten Fischerboot dort welche zu sehen. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Die Tage danach ist das Schiff wegen eines heftigen Sturms nicht gefahren.
Walsafari in Andenes in Norwegen auf den Vesteralen
Auf der Landschaftsroute Andøya zu den Lofoten
04. Norwegen-Urlaub Wohnmobil: Sturm auf der Atlantikstraße
Sie gilt als die „beste Autostrecke der Welt“. Die Atlantikstraße in Norwegen ist eine besondere Straße zwischen Himmel und Meer. Schön war die Fahrt mit unserem Wohnmobil, trotz Regen und Wind, superschön. Das war ein echtes Highlight auf unserer Norwegen-Wohnmobil-Route mit 4 Wochen voller Eindrücke. Wenn Du in der Gegend bist, unbedingt hinfahren. Von der beliebten Touristenattraktion Trollstigen ist es gar nicht so weit. Nimm Dir auch Zeit für eine ausgedehnte Pause auf einem der Parkplätze.
Das bekannteste Stück der Atlantikstraße sind die geschwungenen Brücken, die Inseln, Holmen und Schären verbinden. 8.274 Meter lang und 1989 fertiggestellt, ist dieses Teil der Straße im Gestein der Küstenlandschaft fest verankert. Ständig wechselndes Wetter, das Meer und Licht sorgen für eine besondere Atmosphäre. Vor allem eine der Brücken hat sich zu einem spektakulären Fotospot entwickelt: die geschwungene Storseisundet. Aber auch der übrige Teil der Strecke lohnt sich.
Die Atlantikstraße gehört zu den Nationalen Touristenstraßen und Landschaftsrouten. Vom Start in Kristiansund im Osten bis nach Bud im Westen ist die Fahrt ein tolles Erlebnis von Straßenführung, Küste, Meer, Himmel und Kultur sowie ein echtes Highlight einer Rundreise mit dem Wohnmobil zum Nordkap & durch Norwegen.
Erlebnisse magische Atlantikstraße Norwegen
05. Wohnmobil-Reise Norwegen: Faszination Trollstigen
Durch elf enge Haarnadelkurven und über einen gewaltigen Wasserfall führt der Trollstigen. Die „Trollleiter“ ist eine der beliebtesten Autorouten in Norwegen. Und auch ich fand die Fahrt hinauf (und hinunter, denn ich wollte das gleich mehrfach erleben) wirklich ein besonderes Erlebnis auf unserer 4-Wochen-Tour mit dem Wohnmobil durch Norwegen.
Hier verlief früher ein alter Bergpfad. An manchen Stellen ist die enge Straße direkt in den Fels gehauen, an anderen ist sie mit Natursteinen aufgemauert. Wir haben die Fahrt auf der Trollstigen spät am Abend gemacht, um die Straße und die Aussichtspunkte so richtig genießen zu können. Dadurch war zügiges Fahren mit dem Wohnmobil und auch Anhalten für Fotos möglich.
06. Rundreise Norwegen mit dem Wohnmobil: Magischer Geiranger-Fjord
Geiranger und der Geirangerfjord gehören ebenfalls zu den Highlights unserer Norwegen-Wohnmobil-Route in 4 Wochen. Natürlich ist es ein touristisches Reiseziel. Aber in dem kleinen Ort ist auch einiges zu entdecken. Der 15 Kilometer lange Geirangerfjord ist Teil des Weltnaturerbes Westnorwegische Fjorde und einer der schönsten Meeresarme Skandinaviens.
Schon die Anfahrt mit dem Wohnmobil über die vielen Kehren der Trollstigen hinauf (das haben wir abends gemacht und waren dabei fast alleine) und die Adlerstraße hinunter (tagsüber und gleichzeitig mit gefühlt 1.000 Kreuzfahrtouristen) mit ihren Aussichtspunkten war spektakulär.
In Geiranger haben wir mit dem Wohnmobil auf dem kleinen Campingplatz auf einer schönen Wiese direkt am Fjord übernachtet. Mehrere Kreuzfahrtschiffe lagen fast direkt vor unserer Wohnmobiltür. Weitere Highlights waren die Tour mit dem Schiff auf dem Fjord entlang der Wasserfälle „Die sieben Schwestern“, „Freier“ und „Brautschleier“ und der Spaziergang hinauf zum Museum.
07. Mit dem Wohnmobil nach Norwegen: Gletscher Briksdalsbreen
Der Gletscher Briksdalsbreen ist ein Seitenarm des Jostedalsbreen im nördlichen Teil des Briksdalen (Sogn und Fjordane). Der Gletscher nimmt seit vielen Jahrhunderten seinen Weg in das schmale Briksdal und ist ein beliebtes Reiseziel in Norwegen. Schon die Anfahrt auf einer engen Straße entlang von Seen und Bächen ist ein Erlebnis. Achtung, tagsüber fahren hier auch Reisebusse, dann kann es auf der schmalen Zufahrtsstraße mit dem Wohnmobil schon einmal eng werden.
Wir haben am frühen Abend die kurze Wanderung vom Parkplatz zum bekannten norwegischen Gletscher gemacht. Dadurch waren wir fast alleine. Etwa drei Kilometer geht es das Tal an einem Bach und einem gewaltigen Wasserfall entlang hinauf. Das war wirklich etwas Besonderes. Unterwegs gibt es immer wieder Informationen zum Gletscher, der in der Kleinen Eiszeit (vor etwa 260 Jahren) am größten war. Er ging damals bis weit ins Tal hinunter. Ich war bereits einmal vor 42 Jahren dort. Mein Mann wollte mir nicht glauben, dass der Gletscher damals bis an den See ging.
Mit dem Wohnmobil kannst Du unterwegs auf einem der Campingplätze am Fjord oder auf dem Campingplatz am Ausgangspunkt der Wanderung übernachten.
Anfahrt mit dem Wohnmobil, Wohnwagen und Auto zum Nordkap und nach Norwegen
Die wichtigsten Informationen zur Anfahrt nach Norwegen findest Du im Beitrag Norwegen-Urlaub vorbereiten. Welche die beste Norwegen-Fähre* für Dich ist, hängt von Deinem Ziel in Norwegen und Deinem Reiseplan ab. Die Preise variieren je nach Route, Fährgesellschaft, Tag und Tageszeit. Du solltest aber zur Sicherheit das Ticket vor der Reise kaufen, um keine Urlaubstage zu verlieren.
- Über Dänemark und Schweden über die Vogelfluglinie* oder die Brücken (oder eine Kombination) bist Du zeitlich flexibel und hast einen guten Ausgangspunkt in Richtung Lofoten, Nordkap oder die Region hinter Oslo.
- Hirtshals ganz im Norden von Dänemark nach Kristiansand in Norwegen* ist die kürzeste und schnellste Fährverbindung nach Norwegen. Besonders, wenn Dein Ziel Südnorwegen ist, ist dies eine gute Verbindung. Wenn Du hier keinen Platz mehr bekommst, wäre auch die Fähre Frederikshavn (Dänemark) nach Göteborg (Schweden)* eine Alternative.
- Sehr beliebt und relativ günstig sind die Fährverbindungen Rostock-Trelleborg von Stena Line* oder Travemünde-Trelleborg*. Hier kommst Du im südlichsten Hafen von Schweden an, der auch als das Tor zwischen Skandinavien und Mitteleuropa bezeichnet wird. Du kannst von hieraus in alle Richtungen fahren. Der Vergleich lohnt sich, da es auch immer wieder attraktive Angebote gibt.
- Du kannst je nach Reisetag, Ausgangsort und Ziel in Norwegen auch darüber nachdenken, mit der Fähre von Kiel nach Göteborg* (Stena Line) zu fahren. Das ist etwas teurer, aber Du startest Deinen Urlaub schon entspannt mit einem Kurzurlaub. Ebenso beliebt ist die Strecke Kiel-Oslo*. Bereits die Einfahrt in den Fjord ist magisch und ein wunderbarer Urlaubsauftakt.
Fazit: 4 Wochen zum Nordkap und durch Norwegen mit dem Wohnmobil
Unsere vierwöchige Fahrt mit dem Wohnmobil nach Norwegen und zum Nordkap war wirklich eine wunderbare Reise. Allerdings war es durch die vielen gefahrenen Kilometer und die Fülle der Eindrücke auch sehr anstrengend. Viele der Sehenswürdigkeiten kannst Du auch sehen, wenn Du nur 3 Wochen Zeit für Deine Norwegen-Camper-Tour hast. Dann musst Du Dich noch etwas beschränken.
Lange haben wir uns auf unseren Urlaub und Nordkap- und Norwegen-Wohnmobil-Reise vorbereitet. Es war dann noch viel besser, als wir vorher gedacht haben. In gut vier Wochen haben wir insgesamt 10.500 Kilometer bei der Fahrt zum Nordkap und durch Norwegen mit dem Wohnmobil zurückgelegt und dabei unendlich viel erlebt. Nicht nur das Nordkap mit dem Wohnmobil selbst war klasse, auch die Anfahrt zum Nordkap und die Landschaft im arktischen Norwegen und in Fjordnorwegen haben tiefe Eindrücke hinterlassen.
Für die vielen Kilometer waren die vier Wochen eigentlich zu kurz. Erholsam war diese Wohnmobil-Norwegen-Reise nicht. Dafür waren die Tage einfach zu intensiv. Die Entscheidung, die Anfahrt zum Nordkap den schnellen Weg über Schweden im Camper und Finnland mit Wohnmobil zu nehmen, war richtig. So konnten wir von Norden aus und entlang der Küste nach Süden fahren und mehr als drei Wochen in Norwegen mit dem Wohnmobil verbringen. In Südnorwegen haben wir dann einen Teil der ursprünglich geplanten Route ausgelassen und sind über die E6 in 2 Tagen zurückgefahren.
Das Wohnmobil war wirklich ideal für diese Reise, da wir dadurch unsere Routen frei bestimmen konnten und nicht an Reservierungen gebunden waren.
Die ausführlichen Beiträge zur Wohnmobil-Norwegen-Route zum Nachfahren findest Du unter Wohnmobil-Reiseziele: Norwegen mit Wohnmobil.
Ich kann die Reise Nordkap und Norwegen mit dem Wohnmobil jedem empfehlen. Es ist ein unvergesslicher Roadtrip.
Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Reise Highlights“ von Andreas von Reisewut teil. Danke für Deinen Impuls.
Tipps Reiseführer Norwegen
Es gibt so viel zu entdecken, wenn Du mit dem Wohnmobil nach Norwegen fährst, da wäre es schade, ohne Reiseführer wegzufahren.
- Skandinavien, Straßenatlas…
- Produkttyp: ABIS BOOK
- Marke: Freytag-Berndt und ARTARIA
- Farbe: Silber
FAQ Norwegen Wohnmobilroute 4 Wochen
Kann man mit dem Wohnmobil nach Norwegen reisen?
Ja, Norwegen ist ein ideales Reiseland mit dem Wohnmobil. Es gibt überall im Land sehr schöne Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze. Die Anfahrt erfolgt mit der Fähre über die Nordspitze von Dänemark nach Südnorwegen oder über Dänemark und Schweden.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Norwegen-Reise mit dem Wohnmobil?
Nach meiner Meinung ist der Juni die beste Zeit, um zum Nordkap und durch Norwegen zu fahren. Alle Straßen sind frei und es sind noch nicht ganz so viele Camper unterwegs wie in den beiden Hochsaisonmonaten Juli und August. Dazu kommt die magische Mitternachtssonne. Wer den Süden des Landes ansteuern möchte und keine Angst vor wechselhaftem Wetter hat, kann auch im Frühling oder Herbst mit dem Wohnmobil nach Norwegen fahren. Dann sind aber viele der schönsten Straßen noch mit Schnee bedeckt und gesperrt. Auch der Winter ist wunderschön in Norwegen, allerdings muss man sich dann auf Temperaturen unter null Grad, gesperrte Straßen und Schnee und Eis auf der Straße vorbereiten.
Wie viele Kilometer sind Nordkap und Norwegen in 4 Wochen?
Die Rundreise zum Nordkap und durch Norwegen ist ab Deutschland etwa 8.000 Kilometer lang. Mit Abstechern in Schweden, in Nordnorwegen an die russische Grenze und nach Varanger und der Fahrt zu den Lofoten und zurück über Land waren wir in 4 Wochen 10.500 Kilometer zum Nordkap und zurück durch Norwegen unterwegs.
Reichen 3 Wochen für Nordkap und Norwegen?
Ja, auch wenn Du nur 3 Wochen Zeit hast, kannst Du zum Nordkap und durch Norwegen fahren. Allerdings musst Du das Programm ein wenig straffen, damit es nicht zu stressig wird (siehe Plan).
Kann man in Norwegen frei campen?
Ja, aber das Jedermannsrecht gilt in Norwegen nur für das Übernachten mit dem Zelt. Für motorisierte Fahrzeuge wie Wohnmobile gilt es nicht. Man darf auf Parkplätzen, Picknickplätzen oder Holzstapelplätzen parken und übernachten, wenn man sich nicht auf Privatbesitz und 150 Meter von bewohnten Häusern und Hütten entfernt befindet und es kein Verbotsschild gibt. Inzwischen nehmen die Verbotsschilder an Privatstraßen und auch an Parkplätzen, besonders in Touristenregionen, immer mehr zu. Campingverhalten ist nicht erlaubt. Es gibt auch Parkplätze, die als offizielle Wohnmobilstellplätze ausgebaut sind.
Was kostet in Norwegen ein Stellplatz für das Wohnmobil?
Eine Nacht auf dem Wohnmobil-Stellplatz kostet 0 bis 15 Euro. Übernachten auf dem Campingplatz kostet in Norwegen je nach Saison und Region zwischen 30 und 40 Euro. Hier sind Wasser, Strom und Ver- und Entsorgung enthalten.
Worauf muss man mit dem Wohnmobil bei Fähren achten?
Die Fähren in Norwegen kosten Geld. Die magische Länge sind dabei 6 Meter. Über 6 Meter wird es deutlich teurer.
Wo darf man in Norwegen mit dem Wohnmobil übernachten?
Im ganzen Land gibt es sehr schöne Campingplätze. Dazu kommen verschiedene Wohnmobil-Stellplätze.
Wie sicher ist Norwegen mit dem Wohnmobil?
Norwegen ist ein sehr sicheres Reiseland mit dem Wohnmobil. Besonders außerhalb der Saison ist das Reisen sehr angenehm. In Oslo sollte man den Camper zur Sicherheit auf dem offiziellen Wohnmobilstellplatz parken. Vorsicht vor Aufbrüchen ist auch bei der Anfahrt in der Region rund um Malmö (Schweden) nötig.
Wie teuer ist eine Rundreise durch Norwegen mit dem Wohnmobil?
Norwegen gehört zu den teureren Reiseländern. Bei einer Rundreise sind die höchsten Kosten die Kosten fürs Tanken. Eine Übernachtung auf dem Campingplatz ist für 25–40 Euro pro Nacht möglich. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann an einigen Plätzen auch kostenfrei übernachten. Lebensmittel kosten etwa 20 % mehr als bei uns. Essen gehen und Alkohol sind sehr teuer. Dazu kommen dann noch die Kosten für die Maut. Besonders entlang der Westküste sind sehr viele Straßen mautpflichtig.
* Als Mitglied des Amazon-Partnerprogramms und anderer Programme verdiene ich an qualifizierten Käufen, die Du über meine Links zu den Shops tätigst. Du unterstützt mich damit – vielen Dank!
Hier schreibt Katja Hein – Journalistin und seit über 50 Jahren begeisterte Camperin. Mit meinen ausführlichen Wohnmobil-Reiseberichten, Camping-Erfahrungen und Routen zum Nachfahren entdeckst Du neue Reiseziele für den Urlaub mit Wohnmobil zwischen Südspanien & Nordkap. Dazu bekommst Du Unterstützung bei der Suche nach Deinem Traumfahrzeug.