Aktualisiert am 29. Juli 2026
Wohnmobil-Norwegen-Rundreise: Wir überqueren mit unserem Camper in Norwegen den Polarkreis und besuchen das Polarkreiszentrum. Danach geht es weiter an der E6 entlang mit kurzen Abstechern zum Svartisengletscher, nach Mosjøen, der Grønligrotta und dem Ort Steinkjer.
Es ist die neunte Etappe unseres Roadtrips mit Wohnmobil vom Nordkap durch Norwegen auf der E6 in Richtung Trondheim nach Süden.
Mit dem Wohnmobil auf der E6 über den Polarkreis
Das Wichtigste zum Polarkreis in Norwegen
- Wo: an der E6 über das Saltfjell, rund 680 Meter hoch, direkt an der Grenze zum Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark (Nordland)
- Breitengrad: 66°33′ Nord – seit 1990 mit dem Polarkreiszentrum markiert
- Polarkreiszentrum: großer Souvenirladen und Bistro, Saison etwa Mai bis Oktober, in der Hochsaison (Mitte Juni bis Mitte August) täglich zwischen 8 und 22 Uhr geöffnet
- Mit dem Wohnmobil: großer asphaltierter und kostenloser Parkplatz, auf dem viele Camper auch übernachten. Achtung: Der Belag hat tiefe Schlaglöcher – langsam fahren!
- Kurios: Der Polarkreis wandert etwa 14 Meter pro Jahr nach Norden. Aktuell liegt er über einen Kilometer nördlich des Zentrums.
- Draußen sehenswert: Holzkreuz mit Globus (verziert mit Kopien der Felsbilder von Alta), unzählige Steinmännchen und Gedenktafeln für die Opfer des Zweiten Weltkriegs
- Mein ehrliches Fazit: Von außen ein spannendes Gebäude, schöne Landschaft, innen habe ich mehr erwartet. Wenn Du zwischen E6 und Küstenroute wählen musst – nimm die Küste.
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Wir sind schon so gespannt auf den Nordpolarkreis und der Parkplatz am Gezeitenstrom Saltstraumen gefällt uns nicht so gut. Er ist schief, liegt direkt an der Straße und die Parkbuchten sind für Wohnmobile sehr klein. Deshalb entscheiden wir uns, trotz der fortgeschrittenen Stunde noch ein paar Meter mit unserem Camper hinter uns zu bringen. Es ist ja durch die Mitternachtssonne noch taghell und so fahren wir immer weiter auf der E6 in Richtung Süden.
Wir nähern uns dem Polarkreis auf der E 6 entlang Saltdalsfjorden
Die nächste Strecke auf der E6 durch Norwegen in Richtung Trondheim fährt sich gut. Bei der Fahrt müssen wir auch an die Entstehung der Straße während der deutschen Besetzung des Gebietes denken.
- Manchmal ist die Straße regelrecht in den Felsen gehackt.
- Beim Straßenbau am Saltdalsfjorden sind viele Kriegsgefangene ums Leben gekommen.
- Die Lebens- und Arbeitsbedingungen müssen furchtbar gewesen sein.
- Immer wieder lesen wir Hinweise auf Gedenksteine und Friedhöfe.
- Auch ein Museum zu diesem Thema gibt es hier.
Unser Camping-Nachtlager schlagen wir kurz hinter Rognan auf einem großen Parkplatz mit Toilette etwas abseits von der großen Straße auf. Auch andere Wohnmobile stehen hier über Nacht.
Ein Stück weiter hätte es sogar einen Wohnmobilstellplatz direkt am Wasser gegeben. Am nächsten Tag geht es auf der E6 hoch auf das Fjell. Hier ist noch einmal Rentierweidegebiet, aber wir sehen keine. Und dann sind wir am Polarkreis.
Leider regnet es wieder. Vielleicht haben wir auch nur zu viel erlebt in den letzten Tagen. Es fällt uns sehr schwer, die eindrucksvolle Region Norwegens nördlich des Polarkreises zu verlassen. Die Reise bis hierher mit unserem Wohnmobil war einfach schön und die Eindrücke im Norden von Norwegen sehr intensiv.
Wir parken mit unserem Wohnmobil auf dem großen Parkplatz am Polarkreiszentrum am norwegischen Polarkreis.
Wo verläuft der Polarkreis in Norwegen?
- Der Polarkreis befindet sich an der Grenze zum Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark.
- Wir befinden uns hier nördlich des 66. Breitengrads.
- Der Polarkreis ist allerdings etwas gewandert und verläuft inzwischen weiter nördlich unserer Position. Wir haben ihn also bei der Anfahrt passiert, ohne es zu merken.
Was erwartet Dich am Polarkreiszentrum?
Das Arctic Circle Center symbolisiert die Position des Nordpolarkreises. Das Polarkreiszentrum Norwegen wurde 1990 mit der neuen Streckenführung der E6 über das Saltfjell eröffnet.
- Das Gebäude am norwegischen Polarkreis passt sich mit seinem geschwungenen Dach optimal der Landschaft an und erinnert ein wenig an ein Ufo.
- Beim Bau verlief der Nordpolarkreis mitten hindurch. Der Marmorweg, der durch das Gebäude führt, soll ihn symbolisieren.
- Im Inneren befinden sich ein Imbiss, ein großer Andenkenladen und saubere öffentliche Toiletten.
- Hier kann man eine Postkarte mit einer speziellen Polarkreis-Briefmarke und einem Sonderstempel bekommen und nach dem Schreiben gleich in den großen roten Briefkasten im Eingangsbereich einwerfen.
- Es gibt auch einen kostenlosen Film in fünf Sprachen.
Wir essen Waffeln, trinken Kaffee in der Cafeteria und besichtigen den riesigen Andenkenladen im Polarkreiszentrum.
Das Gebäude sieht von außen sehr interessant aus. Hier hätte ich aber mehr erwartet. Wenn Du also nur wegen des Polarkreiscenters auf die Fahrt entlang der Küste verzichten willst, rate ich Dir auf jeden Fall doch, die Landschaftsroute entlang der Küste zu fahren.
Das Beste an diesem Ort am norwegischen Polarkreis ist der Spaziergang hinter dem Polarkreiszentrum den Hügel hinauf zum Holzkreuz mit Globus. Von hier hat man einen weiten Blick über die karge, eindrucksvolle Landschaft. Es gibt viele verschiedene Steinmännchen, die Besucher vor uns hinterlassen haben. Das Holz ist rundum mit Figuren verziert. Es sind Kopien der Felsbilder von Alta.
Kann man am Polarkreiszentrum mit dem Wohnmobil übernachten?
Ja, am norwegischen Polarkreiszentrum gibt es einen sehr großen asphaltierten Parkplatz. Dieser ist kostenlos und das Übernachten mit dem Wohnmobil ist gestattet.
- Es stehen rund 200 Plätze zur Verfügung, so findet man eigentlich immer einen Platz.
- Bei unserem Besuch war der große Parkplatz am Polarkreiszentrum voller Wohnmobile.
- Achtung! Der Belag des Parkplatzes ist voller großer und tiefer Schlaglöcher.
- Fast wären wir mit dem Vorderrad des Kastenwagens in eines der Löcher geraten.
- Also Vorsicht beim Befahren!
- Durch die Nähe zur Straße und zur Bahnlinie ist es am Tag nicht besonders leise. Auch nachts kann man den Verkehr auf der E6 hören.
- Tagsüber herrscht hier reger Verkehr durch kommende und fahrende Besucher.
- Während der Öffnungszeiten des Polarkreiszentrums kann man die kostenlosen Toiletten benutzen.
- Der Parkplatz ist in der Saison rund um die Uhr zugänglich.
- Im Winter wird der Parkplatz am Polarkreiszentrum allerdings nicht geräumt und ist von mehreren Metern Schnee bedeckt.
Die Landschaft um uns ist weit und wild. Am Parkplatz erinnern wieder Gedenktafeln an die Gefangenen und Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.
Hast Du das gewusst? Aktuell wandert der Polarkreis 14 Meter im Jahr nach Norden und befindet sich gerade mehr als einen Kilometer nördlich des norwegischen Polarkreiszentrums an der E6. Das liegt daran, dass die Neigung der Erde nicht konstant ist, sondern schwankt. Der auf Karten markierte Polarkreis, der in der Landschaft mit verschiedensten Monumenten, auf denen Globen aus Metall befestigt sind, gekennzeichnet ist, folgt einer gedachten Linie.
Weiterfahrt vom Polarkreis nach Süden: Abstecher zum Svartisengletscher
Wir verlassen das norwegische Polargebiet und fahren mit dem Wohnmobil weiter nach Süden. Die norwegische Hauptverkehrsachse E6 zieht sich. Wie gut, dass wir für die schnelle Anfahrt zum Nordkap mit Wohnmobil die Route durch Schweden und Finnland gewählt haben, was ich Dir unbedingt auch empfehle, wenn Du nicht viel Zeit hast.
- In Skonseng (kurz vor Mo i Rana) biegen wir ab.
- Der Svartisengletscher ist ausgeschildert.
- Von hier sind es etwa 22 Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Svartisengletscher.
- Durch Moor und landwirtschaftliche Fläche zieht sich die Straße.
- Der zweitgrößte Gletscher in Norwegen ist gut ausgeschildert.
- Die Straße windet sich durch Weideland und Wald.
- Das letzte Stück ist Piste.
Am Ziel stehen viele Wohnmobile auf dem Stellplatz / Parkplatz und dem kleinen einfachen Campingplatz (beide ohne Wasser und Strom). Von hier bringt ein Boot die Besucher zum Ausgangspunkt der Wanderung. Dann sind es noch rund drei Kilometer bis zum Gletscher.
- Leider verpassen wir die letzte Abfahrt des Tages um 30 Minuten. Um 13 Uhr ging es ab.
- Das nächste Boot startet erst wieder am nächsten Tag um 11 Uhr.
Bleiben oder nicht, das ist jetzt die Frage? Für den nächsten Tag ist heftiger Regen vorhergesagt. Das sind keine guten Voraussetzungen für eine Wanderung über Felsen und den gewünschten nahen Blick auf den Gletscher.
Entlang der E6 durch Norwegen: Besuch der Höhle Grønligrotta
Schweren Herzens entschließen wir uns wieder für eine Planänderung. Irgendetwas wollen wir aber dennoch anschauen. Den ganzen Tag nur fahren ist nicht so unser Ding.
- Auf dem Weg zum Svartisen-Gletscher ist die Höhle Grønligrotta ausgeschildert.
- Es ist eine der wenigen für Touristen zugänglichen Höhlen in Norwegen.
- Diese steuern wir jetzt an.
- Es folgt eine steile Anfahrt mit dem Wohnmobil über gut ausgebaute Schotterpiste.
- Wohnwagen müssen unterhalb auf einem eigenen Parkplatz abgestellt werden (ein großes Schild weist darauf hin). Ein Rat, dem Gespannfahrer unbedingt folgen sollten. Die danach folgende Anfahrt ist wirklich steil.
Ausgangspunkt für den Höhlenbesuch ist ein Bergbauernhof. Es ist ein verwunschener Platz in den Bergen. Neben einem verlassenen alten Bauernhof parken wir unseren Kastenwagen-Camper neben anderen Wohnmobilen und gehen auf Entdeckung.
- Die norwegische Kalksteinhöhle Grønligrotta ist etwa 4.000 Meter lang und beleuchtet.
- Wir werden von einer jungen Frau zur Höhle begleitet, durch die ein Bach rauscht.
- Interessant ist auf jeden Fall ein Findling, den das Wasser tief in die Höhle transportiert hat. Und wir dürfen in die verschiedenen Ecken kriechen. Besonders die verschiedenen Farben der ausgespülten Felsen sind sehenswert.
- Der Höhlenbesuch ist ein netter kleiner Abstecher auf unserer Norwegenrundreise, der aber keinen eigenen langen Umweg wert ist, so unser Fazit.
- In Kombination mit dem Besuch des Gletschers ist der Höhlenbesuch aber super.
- Besonders die steile Zufahrt hat mit unserem kurzen Kastenwagen Spaß gemacht.
Weiterfahrt nach Süden über die E6
An der Industriestadt Mo i Rana fahren wir nur mit unserem Wohnmobil vorbei. Die Altstadt muss aber über einige historische Häuser und interessante Museen verfügen, entnehmen wir dem Reiseführer. Die nächsten 100 Kilometer E6 in Richtung Süd-Norwegen sind sehr beschwerlich, denn es geht wieder durch viele Baustellen und Notstraßen.
Hinweis: Achtung, die Baustellen auf diesem Stück der E6 und die neuen Tunnel sind in großen Teilen fertiggestellt. Dadurch ist das Fahren fast überall gut möglich. Die Strecke ist eine Mautstraße.
- Einmal werden wir sogar weiträumig auf einer anderen Strecke umgeleitet.
- Ein anderes Mal geht es im Konvoi durch eine Tunnel-Baustelle.
- Die norwegische Verkehrsachse E6 wird in dieser Region komplett neu ausgebaut.
- Das ist keine einfache Angelegenheit, denn dafür müssen sich an einigen Stellen riesige Maschinen durch hartes Gestein bohren.
- Hier werden riesige Felsmassen bewegt.
- Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt über sehr viele Kilometer bei etwa 30 Kilometern pro Stunde.
E6 durch Norwegen mit Wohnmobil: Stadtrundgang in Mosjøen
Im Internet habe ich Fotos aus Mosjøen gesehen. Die haben mich sehr angesprochen. Deshalb halten wir hier für einen Stadtrundgang. Ganz in der Nähe des Stadtzentrums von Mosjøen finden wir einen Parkplatz für unser Wohnmobil und machen uns auf Erkundung. Rund 100 schöne alte Holzhäuser aus dem 18. Jahrhundert in verschiedenen Farben, stehen hier in der Nähe des Fjordufers. Immer wieder entdecken wir nette Kleinigkeiten. Höhepunkt ist für uns auf jeden Fall eine echte historische Tankstelle.
Suche nach einem Übernachtungsplatz an der E6
Der von uns geplante Wohnmobil-Stellplatz am Wasserfall Laksforsen spricht uns nicht so richtig an. Auch ist der Wasserfall ziemlich laut. Klar, es ist auch einer der größten Wasserfälle in Norwegen. Langsam wird es aber Zeit, einen Platz für die Nacht zu suchen. Das ist nicht so einfach. Auf den Parkplätzen unterwegs stehen immer wieder Verbotsschilder. Die Nacht verbringen wir dann auf einem Campingplatz am Fluss bei Trofors an der E6.
Bei trübem Wetter geht es weiter und dann kommt doch die Sonne wieder raus. Unser nächster Halt ist etwas weiter das Namsen-Lachsaquarium. Dieses liegt direkt neben der E6. Doch als wir ankommen, ist das ganze Gelände abgeschlossen und es fließt nur ein kleines Rinnsal. Das Lachsaquarium ist dauerhaft geschlossen und der Zutritt ist verboten. Auf dieser Strecke auf der E6 durch Norwegen ist aber auch wirklich der Wurm drin. Der Blick vom Aussichtspunkt ist aber beeindruckend.
Schiffsteinsetzung in Steinkjer
Unser letzter Stopp vor Trondheim ist Steinkjer. Neben dem Best-Western-Hotel am Stadtrand parken wir unser Wohnmobil.
- Hier liegen die Reste eines Steinkreises in Schiffsform, das nördlichste Monument dieser Art in Norwegen und Europa.
- 38 Steine sind noch erhalten.
- Früher sollen hier 20 Gräber entlang des alten Königsweges bestanden haben.
- Unter dem Steinkreis wurden zwei Schiffskammergräber aus dem neunten Jahrhundert ausgegraben.
- Trotz der nahen Bebauung ist es ein magischer Ort.
Nordkap-Reise mit
Wohnmobil & Auto
- Vorbereitung Camper-Nordkap-Reise
- Über Dänemark nach Schweden
- Südschweden: Ystad und mehr
- Nordschweden mit Stromschnellen
- Finnland: Polarkreis & Weihnachtsmann & Museum Arktikum in Rovaniemi
- Norwegen: Zoll & russische Grenze
- Norwegen: Arktisches Varanger
- Norwegen: Tana-Fluss & magisches Trollholmen
- Norwegen: 24 Stunden Nordkap mit Mitternachtssonne
Tipps Lofoten
Norwegen-Tour mit
Wohnmobil & Auto
- Besuch in Hanningsvag und Landschaftsroute Havoysund
- Hammerfest (inkl. Wohnmobil-Stellplatz)
- Weltkulturerbe Alta
- Tromsø (inkl. Campingplatz)
- Polarpark & Stellplatz
- Walbeobachtung Andenes
- Landschaftsroute Andøya
- Lofoten & Saltstraumen
- Polarkreis Norwegen und weiter auf der E6
- Trondheim (inkl. Stellplätze)
- Magische Atlantikstraße
Fazit: Lohnt sich der Stopp am Polarkreiszentrum?
Wir haben die Fahrt mit dem Wohnmobil durchs Inland von Norwegen über die E6 gewählt, um Zeit zu sparen und am norwegischen Polarkreiszentrum anzuhalten. Der Zeitgewinn gegenüber der Landschaftsroute an der Küste war aber nicht besonders groß. Die Fahrt war unter anderem wegen des Verkehrs anstrengend. Inzwischen sind Tunnel und Straßenausbau fast fertig, Du kommst also besser voran.
Wenn Du vor der gleichen Entscheidung stehst, fahre, wenn möglich, einen Teil der Strecke am Meer entlang über die Landschaftsroute Helgelandskysten und über die kleinen Fähren. Das Fahren über die E6 ist im Vergleich langweiliger. Außerdem ist hier weit mehr Verkehr.
Viele schöne Eindrücke von der RV17 findest Du bei Nordlandcamper, die die Strecke in die andere Richtung gefahren sind. Die Tour lohnt sich bei schönem Wetter auf jeden Fall. Es gibt auch die Möglichkeit, in der „Mitte“ zur E6 zu wechseln.
Unsere Reise durch Norwegen mit dem Wohnmobil nach Süden geht weiter in Trondheim und auf der Atlantikstraße.
Praktische Reiseliteratur für Deine Tour durch Norwegen
Wichtige Fragen zur Tour über die E6 und über den Polarkreis
Wo genau verläuft der Polarkreis in Norwegen?
Der Polarkreis liegt bei 66°33′ nördlicher Breite. In Norwegen überquerst Du ihn unter anderem auf der E6 über das Saltfjell, wo seit 1990 das Polarkreiszentrum steht. Eine zweite, landschaftlich schönere Möglichkeit ist die Küstenroute Rv17. Kurios: Der Polarkreis ist keine feste Linie – er wandert derzeit etwa 14 Meter pro Jahr nach Norden.
Was kostet der Besuch am Polarkreiszentrum?
Das Gelände mit dem Globus-Monument, den Steinmännchen und den Gedenktafeln kannst Du frei besichtigen. Parken ist ebenfalls kostenlos möglich. Geld gibst Du nur im Souvenirladen oder im Bistro aus.
Kann ich am Polarkreis in Norwegen mit dem Wohnmobil übernachten?
Auf dem großen Parkplatz am Polarkreiszentrum stehen viele Wohnmobile und Wohnwagen auch über Nacht. Achte unbedingt auf die tiefen Schlaglöcher im Belag – wir wären beinahe mit dem Vorderrad hineingeraten.
Lohnt sich der Umweg über die E6 nur wegen des Polarkreiszentrums?
Ehrlich gesagt: Nein. Das Gebäude ist von außen interessant, innen erwartet Dich vor allem ein großer Andenkenladen. Wenn Du die Wahl hast, fahre lieber die Landschaftsroute an der Küste. Die ist deutlich schöner und Du kreuzt den Polarkreis auch dort.
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Uns hat es in Nordnorwegen auch sehr gefallen. Waren ebenfalls mit dem Kastenwagen da 🙂
wie schön, habt Ihr auch einen Lieblingsort? Ich kann mich gar nicht entscheiden. Nördlich des Polarkreises und dann noch nördlicher, einfach schön da.
Danke, ja für die Strecke musst Du viel mehr Zeit einplanen als Du zuerst denkst. Wenn Du es eilig hast am Besten über Schweden fahren. LG Katja
Tolle Route, die Landschaft ist bestimmt ein Traum.
Mit dem Wohnmobil auf Abenteuer gehen wäre auch unser Traum, zumindest für eine Woche erfüllen wir uns das jetzt in Portugal, in 10 Tagen geht es los 🙂
Liebe Grüße
Christoph & Lisa
Hallo Ihr Lieben, Portugal mit dem Wohnmobil ist der absolute Traum. Wenn Ihr noch ein wenig bei mir weiter stöbert, findet Ihr ein paar Tipps. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen alles aufzuschreiben :-). Ich wünsche Euch viel Spaß und viele tolle Eindrücke. LG Katja