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Elsass mit Wohnmobil: Auf der Route des Cretes durch die Vogesen

Heide, Baum und Berge in Herbstfarben

Aktualisiert am 3. Oktober 2020

Unser Ziel für ein verlängertes Wochenende mit Wohnmobil im Herbst ist die Route des Cretes in den Vogesen im Elsass. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Fahrt mit dem Wohnmobil in Nord-Frankreich. Denn auf 1.200 Meter Höhe führt die Route auf der Panoramastraße zwischen Saint-Marie-aux-Mines und Cernay über mehrere Pässe. Weite Aussichten, schöne Wanderungen, mehrere einfache Wohnmobil-Stellplätze und Bergbauernhöfe mit herzhaftem Essen machen die Region im französischen Elsass ideal für einen Kurzurlaub.


Dieser Beitrag enthält Werbung durch Empfehlung von Reiseliteratur*.


Straßenschild auf dem Col de Bonhomme
Wir folgen der Route des Cretes

Mit dem Wohnmobil auf der Panoramastraße Route des Cretes im Elsass

Wir sind gerne mit unserem Reisemobil im Elsass unterwegs. Ein Lieblingsziel sind die Vogesen. In den Nordvogesen liegt der Odilienberg, der heilige Berg der Region mit Kloster und alter Befestigung. Und mitten durch die Südvogesen führt eine spektakuläre Panoramastraße. Es sind sehr abwechslungsreiche 77 Kilometer zwischen Saint-Marie-aux-Mines und Cernay mit dem Wohnmobil. Besonderes schön sind jetzt im Herbst die intensiven Farben der Bäume und der Heide.

Die Route des Cretes führt durch Hochweiden und Wald
Blick vom Grand Ballon auf die Route des Cretes
  • Die beliebte Route des Crêtes auf dem Hauptkamm der Südvogesen wurde im ersten Weltkrieg von der französischen Armee gebaut.
  • Sie diente der Versorgung, der hier stationierten Truppen.
  • Denn um das Elsass wurde am Nord- und am Südrand der Vogesen von den Ländern Frankreich und Deutschland heftig gekämpft.
  • Spuren davon findet der aufmerksame Reisende an verschiedenen Stellen.
  • Die Straße führt etwas unterhalb des Gipfelkamms entlang und lag so in der Deckung vor deutschem Beschuss.
  • Auf dem Kamm verlief damals die deutsch-französische Grenze.
  • Heute ist diese Straße und die Region ein echtes Kleinod für einen Ausflug oder ein gemütliches Wochenende mit dem Wohnmobil.
  • Die Fahrt geht fast komplett auf 1.200 Metern Höhe entlang an Gipfeln, Hochweiden, Mischwäldern und über mehrere Pässe.
  • Dabei wechselt die Streckenführung zwischen dem Elsass und Lothringen.
Blick von der Route des Cretes auf den Grand Ballon
Blick auf den Grand Ballon. Dahinter sind die Alpen zu erkennen

Dazu kommen vielfältige Wandermöglichkeiten und herrliche Ausblicke. Der Fernwanderweg GR 5 verläuft parallel zum Kamm, etwa 200 Kilometer Wanderwege sind markiert. An vielen Parkplätzen stehen Tafeln mit leichten und schwierigeren Wanderungen.

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Neben Tagesausflüglern, Urlaubern und Wanderern, ist die Panoramastraße auch bei Motorradfahrern und Radlern beliebt. Und wir finden sie ist auch ideal für eine kurze oder längere Tour mit dem Wohnmobil durchs Elsass.

Kuhherde in den Bergen
Begegnungen unterwegs

Nur im Winter ist hier teilweise kein Vorankommen. Von November bis März ist die Strecke an manchen Stellen gesperrt. Die Straße wird dann nicht vom Schnee geräumt und verwandelt sich in eine Langlaufloipe. Auch wir standen an Ostern hier schon einmal vor Absperrungen und Schneebergen.

Einstieg Vogesen-tour mit Wohnmobil auf dem Col des Bagenelles

Wir haben uns für die Fahrt über die Höhenstraße von Nord nach Süd entschieden. Unser Startpunkt ist der Col des Bagenelles. Langsam winden wir uns mit unserem Wohnmobil auf der D48 von Ste-Marie-aux-Mines den Berg hinauf. Oben auf 903 Metern gibt es einen großen Parkplatz und eine traumhafte Aussicht auf das die Täler Lièpvrette und Béhine, Wanderkarten und mehrere Picknickbänke.

Im Winter ist hier im Elsass ein beliebtes Wintersportgebiet zum Langlaufen und Schneeschuhwandern. Auch einen kleinen Lift gibt es. Zu den anderen Jahreszeiten ist der Parkplatz auf dem Col am Wochenende ein beliebter Stopp für Wanderer und Motorradfahrer. Aber auch Fahrradfahrer nutzen die Möglichkeit gerne für eine kurze Pause.

Das Wohnmobil steht in den Vogesen mit Aussicht ins Tal
Mit dem Wohnmobil auf dem Col des Bagenelles

Begeistert stellen wir unser Wohnmobil vor eine der Picknickbänke und genießen die Aussicht. Neben uns hat ein junges Paar gerade ihr spätes Mittagessen ausgebreitet. Immer wieder kommen Motorradfahrer und Autos, halten kurz an und schauen ins Tal, bevor sie weiter fahren. Es gefällt uns so gut, dass wir entscheiden hier über Nacht zu bleiben. Der Parkplatz ist in einigen Reiseführern auch als offizieller Wohnmobil-Stellplatz beschrieben. Ausstattung gibt es keine, aber das stört uns nicht.

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Vogesen: Essen und Übernachtung mit Aussicht

Heute kehren wir nicht ein, sondern verspeisen die Köstlichkeiten, die wir im Supermarkt in Saint Maries gekauft haben. Munster, Pastete, Cidre, Tapenade und Fischpastete schmecken bei dieser Aussicht einfach noch besser. In Laufnähe gibt es die Ferme Auberge Graine Johe (ein Bergbauernhof), in der wir schon lecker gegessen haben. Wir mögen aber auch den Berggasthof Auberge de Haycot sehr, der von hieraus über eine zweieinhalb Kilometer lange Fahrt den Berg hinauf zu erreichen ist. Inzwischen gibt es oben auch für Wohnmobile geeignete Parkplätze. Das Übernachten haben wir aber noch nicht ausprobiert. Am Wochenende ist reservieren notwendig. Am besten vor der Bergfahrt anrufen, wir standen leider schon mehrfach vor verschlossenen Türen. Der nette Besitzer spricht deutsch.

Wohnmobil auf einem Pass in den Vogesen
Toller Übernachtungsplatz auf dem Col des Bagenelles

Gegen Abend wird es an diesem Herbsttag ganz still und das Tal verschwindet im Dunst. Hier auf 903 Metern Höhe lässt es sich wunderbar mit dem Camper übernachten. Diesmal sind wir dabei ganz alleine. Der Parkplatz ist ziemlich schief, so dass Ausgleichskeile von Vorteil sind. Am frühen Morgen passieren die ersten Pendler die Straße. Und eine Gruppe Jäger hat sich auf der anderen Seite des Parkplatzes eingefunden. Als wir weiter fahren winken sie uns fröhlich zu.

Roadtrip mit Wohnmobil zwischen Wäldern und Fernsicht

Unser nächstes Ziel mit Wohnmobil ist der bekannte Pass Col du Bonhomme. In engen Kehren geht es mit dem Camper den Berg hinauf und dann durch dichten Wald, bevor wir die Baumgrenze erreichen. Im Winter ist hier nicht gestreut, lesen wir auf den Schildern. Auf dem Pass hat das Café an der Kreuzung gegen Gebühr seinen Parkplatz für Wohnmobile geöffnet. Allerdings hat er keine Aussicht, wie unser Übernachtungsplatz. Aber dennoch stehen hier einige Wohnmobile locker über den Parkplatz verteilt. Hier auf dem Pass ist aber auch für andere Reisende ein beliebter Platz für eine Pause.

Straßenverkauf an der Route des Cretes
Hier gibt es Käse, Kuchen und andere Spezialitäten

Nach einem Kaffee geht es auch für uns weiter. Die Route des Crêtes ist gut ausgeschildert. Nach ein paar Kurven nutzen wir die Gelegenheit und decken uns an einem Verkaufsstand am Wegrand mit frischem Ziegenkäse, Munster, Brot und Heidelbeerkuchen ein. Der ältere Verkäufer kommt aus dem Tal von Lapoutroie. Auch Marmelade, Schinken und andere Köstlichkeiten landen in unserem Kühlschrank im Kastenwagen-Wohnmobil.

Weisser und Schwarzer See – Lac Noir und Lac Blanc

Vom nicht weit entfernten Col du Calvaire machen wir einen kleinen Abstecher zum Lac Blanc. Steile Felswände spiegeln sich hell im 72 Meter tiefen See. Dieser erscheint dadurch fast weiß, was ihm auch den Namen gibt. An diesem schönen Oktobertag ist auch während der Woche ganz schön viel los. Ein Stück weiter östlich erreichen wir mit unserem Wohnmobil nach der Fahrt über eine enge Straße den Lac Noir. Hier erscheint das Wasser durch die Spiegelung fast schwarz.

Viele Wanderer stellen ihr Auto an einem der Seen ab und starten von hier eine Wanderung. Auch Wohnmobile sind dabei und haben wohl auch übernachtet. Die Landschaft ist schroff und spektakulär. In den Felsen sollen Gemsen leben. Wir haben leider noch keine dieser scheuen Tiere im Elsass gesehen. Der schwarze und der weiße See sind über ein Energietransfersystem miteinander verbunden. Etwa drei Stunden dauert die auf den Tafeln am Parkplatz beschriebene Wanderung um beide Seen.


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Vogesen-Wanderung am Gazon du Faing

Wieder auf der Route des Cretes fahren wir mit dem Wohnmobil durch Hochmoore und Heidekraut, vorbei an Wildblumen und steilen Hängen. Wir wollen diesmal ein kleines Stück über das Hochmoor am Gazon du Faing und die Hochweiden der Hautes Chaumes wandern. Dazu stellen wir unser Kastenwagen-Wohnmobil neben der Ferme Auberge Gazon du Faing ab, wo sich auch eine Einkehr lohnt, und folgen dem gut ausgeschilderten Wanderweg zum Grat. Erst wenden wir uns nach rechts und folgen dem Höhenwanderweg zu einem großen Aussichtsfelsen.

Stop mit dem Wohnmobil: Berge und Wanderweg in den Vogesen
Der Ausblick vom Höhenkamm geht bei gutem Wetter bis zu den Alpen

Von dem Felsmassiv aus genießen wir den großartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft – Panoramen in alle Richtungen. Der Blick reicht weit über das Elsass bis zum Schwarzwald, und auch die Gipfel der Alpen sind im Dunst zu erkennen, einfach toll. Auch der Blick in die andere Richtung nach Frankreich und Lothringen ist super. Die Heide und Bäume schimmern überall in bunten kräftigen Herbstfarben.

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Vogesen: Ganz schön steil

Dann wenden wir uns in die andere Richtung und erreichen nach kurzem Ab- und wieder Anstieg den Taubenklangfelsen auf 1.302 Meter Höhe. Hier sind wir fast genau über dem Forellensee Lac des Truites mit der gleichnamigen Ferme Auberge und können unser Wanderziel für diesen Tag wie im Vogelflug senkrecht von oben gut sehen. Der Abstieg beginnt erst locker über eine Wiese mit Kühen, wird dann aber immer steiler.

Eine Familie trifft auf eine Herde Kühe
Begegnung beim Wandern in den Vogesen

Dazu kommt, dass der Boden aus vielen losen Steine besteht. Dies und der sehr trockene Boden verlangt höchste Konzentration, um auf dem sandigen Untergrund nicht auszurutschen. Bei der Ferme Auberge bekommen wir gerade noch einen freien Tisch auf der Terrasse. Vom schönen Wetter wurden viele Wanderer und Tagesausflügler aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz angelockt. Die elsässische Fleischpastete schmeckt sehr gut. Mit Sonne und Blick auf die Berge ringsum lässt es sich hier gut aushalten, bevor wir uns wieder an den Aufstieg machen.

Ferme Auberge in den Vogesen
Unser Ziel ist die Ferme Auberge am Forellensee

Vogesen-Kammstraße mit immer neuen Ausblicken

Durchgeschwitzt und glücklich erreichen wir nach etwa dreieinhalb Stunden wieder unseren Camper und fahren weiter in Richtung Süden. Am 1139 Meter hohen Col de la Schlucht wird gerade sehr aktiv und großflächig umgebaut. Dennoch stehen die parkenden Fahrzeuge dicht an dicht. Hier entsteht wohl eine neue Infrastruktur für die Skifahrer. Ein Stück weiter passieren wir einen Hochgebirgsgarten. Kurz danach finden wir eine Parkmöglichkeit am Straßenrand für unser Wohnmobil. Mit bester Aussicht auf den Lac de Retournemer und größeren Lac de Longemer genießen wir Kaffee, Kuchen und die Herbstsonne.

Pause mit Aussicht durch die geöffnete Schiebetür des Kastenwagens in den Vogesen
Schiebetür auf und Aussicht genießen

Voller Eindrücke machen wir uns dann doch wieder auf den Weg. An einer Ferme Auberge in der Nähe soll das Übernachten möglich sein. Auf dem Parkplatz direkt an der Straße stehen auch bereits mehrere Wohnmobile. Nach einer kleinen Testrunde über den Parkplatz fahren wir aber noch ein kleines Stück weiter. Ein guter Entschluss: An der Wegkreuzung Le Markstein reihen wir uns neben anderen Wohnmobilen ein, die entlang der Straße auf der Wiese am Minigolfplatz stehen. Der Randstreifen dient als Wohnmobil-Stellplatz.

Kastenwagen am Straßenrand
Stellplatz mit Aussicht am Le Markstein

Der Blick aus der Frontscheibe unseres Wohnmobils geht weit über die Vogesen und bis zu den Alpen. Noch lange beobachten wir das farbenfrohe Abendrot über den Gipfeln vor uns.

Morgenrot in den Vogesen
Morgenstimmung am Le Markstein mit Blick auf die Alpen

Mit dem Wohnmobil rund um den Grand Ballon

Auch der Ausblick über das Elsass am nächsten Morgen ist spektakulär. Nur noch ein paar Kilometer sind es von hier über die Höhenstraße bis zum 1424 Meter hohen Grand Ballon, dem höchsten Berg der Vogesen. Neben ein paar anderen Wohnmobilen, die sicher hier übernachtet haben, parken wir unseren Pössl und genießen die Aussicht. Im blauen Dunst sind die Alpenspitzen nur zu erahnen.

Kastenwagen in den Vogesen
Parken mit Aussicht am Grand Ballon

Heute lassen wir es gemütlich angehen. Von der Ferme Auberge du Haag (unterhalb des Grand Ballon, 5 Kilometer südlich vom Markstein) wandern wir über einen der hier ausgeschilderten Rundwege auf und um den Grand Ballon. Eine schöne kleine Wanderung durch ein Wäldchen und über Almwiesen mit Kühen und Pferden. Oben an der Radarstation pfeift der Wind heftig. Später haben wir Glück und bekommen noch einen Platz in der seitlichen Gaststube des Bergbauernhofes. Im Hauptraum ist alles reserviert. Das Essen schmeckt wirklich gut.

Auf dem Grand Ballon erreichen wir das Monument des Diables Bleus
Monument der Blauen Teufel auf dem Grand Ballon

Vogesen: Schlachtfeld aus dem ersten Weltkrieg

In Richtung Cernay geht es mit dem Wohnmobil stetig abwärts, vorbei an der Baumgrenze und dann durch dichte Tannenwälder. Zum Teil ist die Straße sehr eng und in den vielen Kurven sogar noch mit dem alten Kopfsteinpflaster belegt. Sehr nachdenklich macht die letzte Etappe in Richtung Rheinebene. Plötzlich parken auf beiden Seiten der Straße Busse und Autos. Wir sind am Hartmannswillerkopf (Vieil Armand) angekommen.

Friedhof der hier umgekommenen Soldaten
Soldatenfriedhof am Hartmannswillerkopf

Ein Soldatenfriedhof mit Gruft und Denkmal und ein modernes deutsch-französisches Museum erinnern an die blutige Schlacht, die hier ausgetragen wurde. Etwa vier Jahre lang kämpften preußische und französische Soldaten um das südelsässische Gebiet in unwirtlichem Gelände. Es war ein erbitterter Stellungskrieg. Viele Kilometer Schützengräben wurden gegraben. Mehrmals wechselte auch die 956 Meter hohe pyramidenförmige Bergkuppe Hermannsweilerkopf ihren Besitzer, doch zu welchem Preis. Etwa 25.000 bis 30.000 Soldaten ließen innerhalb weniger Monate hier ihr Leben.

Gruft auf dem Hermannswillerkopf
In der Gruft wird den Toten des Ersten Weltkrieges gedacht

Besucher können das ehemalige Schlachtfeld bei einem ausgiebigen Spaziergang über einen neu angelegten Wanderweg erforschen. Dabei geht es auf viereinhalb Kilometer vorbei an Tunneln und Schützengräben aus dieser Zeit. Französische und deutsche Stellungen können entdeckt werden. Der Rundgang geht durch die Kampfzone, die deutsche Zone und zu einer Gedenkstätte auf dem Gipfel. Ordentliches Schuhwerk ist empfehlenswert. Zur Begleitung gibt es auch eine eigene App.

Hartmannswillerkopf: Deutsch-Französisches Historial

2017 entstand an dieser Stelle das erste gemeinsame deutsch-französische Museum zum Ersten Weltkrieg. Das Historial auf dem Hartmannsweilerkopf beinhaltet eine moderne  Ausstellung zu den Kampfgeschehnissen. Die Hintergründe und Vorgänge des Ersten Weltkrieges und der Vogesenfront werden erklärt.

Fotos der Soldaten und Uniformen der Soldaten
Ausstellung im deutsch-französischen Museum

Der Alltag der französischen und deutschen Soldaten und das Leben der Zivilbevölkerung im Elsass und den Vogesen sind thematisiert. Konkrete Personen und Lebensumstände werden lebendig. Bild- und Tondokumente machen die Vorgänge des Stellungskrieges eindrücklich deutlich. Das Zentrum der Ausstellung ist eine sehr eindrucksvolle dreidimenisonale multimediale Inszenierung. Der Besucher befindet sich hier mitten im Kriegsgeschehen. Abwechselnd mit einer auf ein Relief am Boden projizierten chronologischen und geographischen Darstellung laufen auf einer großen Leinwand Projektionen von 360-Grad-Panoramen.

Museum Hartmannswillerkopf: Panorama der Schlacht im Winter 1915
Panorama der Geschehnisse der Gefechte

Reisetipp Elsass: Wochenende auf der Route des Cretes in den Vogesen. Tolle Aussichten, Spuren Erster Weltkrieg, wandern und genießen #Wohnmobil #Frankreich #CampingIn Cernay am Soldatenfriedhof endet unsere abwechslungsreiche Fahrt mit dem Wohnmobil durch die Vogesen auf der Route des Crêtes zwischen Elsass und Lothringen. Wir werden sicher wieder kommen. Jetzt brauchen wir aber erst einmal einen Campingplatz. Diesen finden wir im schönen Turckheim an der elsässischen Weinstraße.


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Übernachten mit dem Wohnmobil auf der Route des Cretes

  • Col des Bagenelles
  • Col du Bonhomme
  • Le Markstein
  • Parkplatz am Grand Ballon
  • Turckheim

Weitere Ziele im Elsass mit Wohnmobil


Welchen Übernachtungsplatz hast Du schon in der Region und im Elsass getestet?


Diese Fahrt war einfach traumhaft, mit tollen Herbstfarben und magischen Ausblicken. Auch den Bericht finde ich besonders gut gelungen. Deshalb nominiere ich ihn für „Dein bester Reise-Blogbeitrag 2018“.

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18 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Das Elsass ist eine echte Genussregion und damit genau nach meinem Geschmack.
    Ich liebe Genussreisetipps für Auszeitgeniesser und Genussabenteurer. Entspannt unterwegs auf Slow Travel Tour.
    Ein Camper würde da perfekt mal wieder passen.
    Dazu muss ich aber erst jemanden finden, der mitkommt 🙂

    Liebe Grüße, Katja

  2. Jessica sagt:

    Im Herbst geht es für uns das erste Mal mit dem Camper ins Elsass. Ich habe mir bei dir schon einige Tipps geholt. Vielen Dank für die tollen Berichte, Bilder und Tipps.

    1. Katja sagt:

      Wow super, der Herbst ist wirklich eine tolle Reiseszeit für das Elsass, aber auch sonst. Wir waren gerade wieder da. Ich wünsche Euch weiter viel Vorfreude und einen tollen Urlaub. Falls Ihr noch Fragen habt, einfach her damit. LG Katja

      1. Josefine sagt:

        Das ist wirklich ein sehr schöner, informativer und inspirierender Reisebericht! Die Bilder sind traumhaft schön und machen Appetit auf mehr😉 Das Elsass haben wir bisher eher als Weinregion kennengelernt. Vielen Dank für den ganz neuen Blickwinkel!

        Liebe Grüße Josefine von

        fineontour

        1. Katja sagt:

          Hi Josefine, Wein ist super im Elsass und gar nicht weit weg von dieser Route im Tal sind tolle Weindörfer. Probieren lohnt sich unbedingt. Die Vogesen-Kammstraße ist im Vergleich fast wie eine andere Welt. Ich mag die Kombination aus Beidem sehr gerne. LG Katja

  3. Kornelia sagt:

    Wir waren jetzt an Ostern mit dem Wohnmobil im Elsass. Leider war das Wetter durchwachsen. Deshalb haben wir eine Fahrt auf der Route des Cretes in den Mai verschoben. Auf jeden Fall macht uns Deine Beschreibung neugierig.

    1. Katja sagt:

      Das ist aber schade, ich hoffe Ihr hattet trotzdem eine gute Zeit. An Ostern hatten wir hier in Portugal aber auch Schnee und kalt (wir waren im Norden unterwegs). Die Fahrt solltet Ihr unbedingt machen wenn das Wetter etwas besser ist, es ist wirklich schön. 🙂

  4. Kerstin sagt:

    Wow! Ein großartiger Beitrag, der Lust aufs sofortige Losfahren macht! Die Route des Cretes hatte ich für unseren demnächst anstehenden Elsass-Urlaub sowieso eingeplant (quasi als Vorübung für die im Spätsommer geplante Fahrt auf der Ligurischen Grenzkammstraße), ich hatte allerdings keine Ahnung, wie vielseitig sie ist. Jetzt freue ich mich allerdings umso mehr darauf!

    ♥️liche Grüße,
    Kerstin

    1. Katja sagt:

      Hallo Kerstin, das ist eine ganz tolle Strecke und man kann überall toll wandern. Die wenigen Kilometer sind sehr vielseitig und die Fahrt bei guter Sicht ein echtes Erlebnis. Viel Spaß. Ligurien klingt aber auch sehr spannend. Katja

  5. Selda sagt:

    Liebe Katja,
    ich bin noch nie mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen. Stelle mir aber so eine Reise ziemlich spannend und abenteuerlich vor. Sehr schöner Artikel mit traumhaften Fotos.

    Liebe Grüße, Selda

    1. Katja sagt:

      Hi Selda, das war wirklich eine wunderbare Tour und mit dem Womo konnten wir auch in den Bergen übernachten, superschön. Aber auch ohne Womo ist es eine prima Ausflug. LG Katja

    1. Katja sagt:

      Liebe Josefine, ja es ist eine ganz tolle Tour, die ich unbedingt empfehlen kann. Wenn Ihr die Möglichkeit habt macht mal einen Abstecher. LG Katja

  6. Felsenweg sagt:

    Vielen Dank für die schöne Seite.

    Am Col de la Schlucht gehen zwei alpine Steige ab. Sie wurden etwas entschärft, daher nicht mehr ganz unmöglich. Es ist der Felsenweg und les Hirschsteine.

    Vom Col des Bagenelles kann man ins schöne Val d’Argent blicken. Unten in einem Teilort in Echery nahe bei Sainte-Marie-aux-Mines gibt es einen Silberminenweg. Infos gibt es dazu im OT.

    Bei einer Wanderung sollte man in einer Ferme Auberge einkehren und vielleicht einer Melkermahlzeit ( repas marcaire). Danach kann man dort den berühmten Münster, oder weniger geruchsintensiv einen Bergkaas (tome) erstehen.

    Die Wanderwege sind meist durch den Club Vosgien gut ausgeschildert, insbesondere die Weit-Wanderwege ( Grand Randonnée GR). Sie sind immer mit einem Rechteck versehen, die Zubringer mit einem Dreieck. Rundwege sind durch eine Scheibe, oder einen Ring sinnfällig markiert.

    Eine Wanderung in den Vogesen ist zudem auch ein großartiges Naturerlebnis. Es gibt seltene Blumen, zum Beispiel viele Orchideenarten, aber auch Hirsche, Wölfe und Luchse.

    Fahr einfach mal hin.

    1. Katja sagt:

      Oh danke für die tollen Anregungen. Wir fahren dieses Jahr bestimmt wieder hin und werden dann auch noch etwas anderes ausprobieren. Da habe ich ja jetzt noch eine gute Auswahl. Die Natur, die Aussichten und die Ferme Auberge sind wirklich etwas besonderes. Liebe Grüße Katja

  7. Peter sagt:

    Bin per Zufall auf den Blog hier gestossen. Hat Spass gemacht, eure Erfahrungen zu lesen. Insbesondere weil das „Elsass“ von der Schweiz so schnell zu erreichen ist und für mich deshalb doppelt interessant ist 🙂

    1. Katja sagt:

      Danke fürs Reinschauen. Ja Ihr habt es wirklich nicht weit. Ich konnte die Schweizer Alpen bei unserer Tour gut sehen. Im ganzen Elsass finden sich schöne Ecken. Ich wünsche Dir weiter tolle Touren.
      LG Katja

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