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Auf Traumstraßen Norwegen entdecken

Traumstraßen durch Norwegen: Welche Straßen solltest Du in Skandinavien nicht verpassen? Hier stelle ich Dir meine Lieblingsstraßen in Norwegen vor. Du kannst sie mit dem PKW oder Wohnmobil erleben.

Norwegen mit dem Auto oder Wohnmobil entdecken

Faszination Skandinavien bedeutet für mich Faszination für die Landschaft und Natur. Besonders Norwegen hat wunderschöne Landschaften, die mich in ihren Bann gezogen haben. Wo es am Schönsten ist, ist schwer zu sagen. Eine wunderbare Art und Weise das große Land in Skandinavien, seine Ursprünglichkeit, Faszination und Vielfalt zu erleben, sind eigens ausgezeichnete Touristenstraßen – die Norwegischen Landschaftsrouten.

Die Atlantikstraße ist ein echtes Fahrerlebnis

Die Atlantikstraße ist nur eine der Traumstraßen in Norwegen

Verantwortlich für die Entwicklung der besonderen Touristenattraktion ist die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung. Neben der spektakulären Landschaft gibt es auf den 18 ausgezeichneten Landschaftsrouten herausragende architektonische Highlights. Die Architektur soll die Natur erlebbar machen und gleichzeitig selbst eine Attraktion sein. Um dies zu verwirklichen, wurden mehr als 50 junge Architekten, Landschaftsarchitekten, Designer und Künstler engagiert. Die meisten von ihnen kommen aus Norwegen. Entstanden sind einzigartige Rastplätze und Aussichtspunkte.

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Es sind sieben Straßen in Norwegen, die ich Dir empfehlen möchte, wenn Du das Land intensiv erleben willst. Sie führen durch Berge, entlang von Fjorden und Meer und über Hochebenen. Es sind Landschaftsrouten und andere Strecken, nach meiner Meinung echte Traumstraßen.


⇒ Intensive Eindrücke und besondere Orte in Norwegen


Traumstraßen Norwegen 1: Trollstigen

Traumstrassen Norwegen: Blick auf die Landschaftsroute Trollstigen

Spektakulärer Blick auf die Bergstraße Trollstigen

Die Fahrt über den Trollstigen, ist ein Teil der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen, die zwischen Langevatn und Sogge Bru auf einer Länge von 104 Kilometern verläuft.

Die „Trollleiter“ ist eine der beliebtesten Autorouten in Norwegen und ein echtes Fahrerlebnis. Durch elf enge Haarnadelkurven und über einen gewaltigen Wasserfall geht es je nach Fahrtrichtung hinauf oder hinunter. Hier verlief früher ein alter Bergpfad. 1916 wurde dann mit dem Bau der Trollstigen begonnen. An manchen Stellen ist die enge Straße direkt in den Fels gehauen, an anderen ist sie mit Natursteinen aufgemauert. Teile des ursprünglichen Saumpfads sind noch immer zu sehen und zu Fuß begehbar.

Aussichtspunkt am Trollstigen in Norwegen

Einer der Aussichtspunkte am Trollstigen schwebt regelrecht über einem Wasserfall

Vom Parkplatz oberhalb erreichst Du über Wege und Treppen mehrere Aussichtspunkte. Die größte Aussichtsplattform schwebt regelrecht 200 Meter über der Traumstraße, die sich in Serpentinen den Berg entlang schlängelt.

Ich finde, die Fahrt auf der Trollstigen ist ein echtes Erlebnis. Weil es so schön war, haben wir das gleich mehrfach nach Oben und nach Unten gemacht. Und wir haben als Tageszeit bewusst die Abendstunden gewählt. Dadurch waren nur noch wenige Fahrzeuge auf der Trollstigen unterwegs und vor allem keine Touristenbusse.


Traumstraßen Norwegen 2: Adlerstraße

Traumstrassen Norwegen mit Auto und Wohnmobil: Adlerstraße

Blick vom Aussichtspunkt in der Adlerkurve

Die Adlerstraße ist ebenfalls Teil der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen und ein touristisch sehr beliebter Straßenabschnitt der Reichsstraße 63. Du erreichst sie, indem Du einfach von den Trollstigen in Richtung Geiranger weiter fährst.

Elf Haarnadelkurven schlängeln sich den steilen Berghang zwischen Geiranger und Eidsdal von Meeresniveau auf 620 Meter hinauf. Dieser Straßenabschnitt ist rund acht Kilometer lang und hat eine Steigung von etwa zehn Prozent.

Die Straße wurde 1954 gebaut und am 15. September 1955 geöffnet, um den touristisch immer beliebteren Ort Geiranger erreichbar zu machen. Die Straßenverbindung ist auch im Winter geöffnet.

Sagenhaft ist der Blick vom Aussichtspunkt Ørnesvingen, neben der „Adlerkurve“. Von der hier angelegten Plattform siehst Du den Geirangerfjord, Geiranger, steile Berghänge, die Wasserfälle „sieben Schwestern“ und wenn Du genau hinsiehst auch den Bergbauernhof Knivsflå.

Geiranger Fjord mit Kreuzfahrtschiff und Adlerstraße

Die Adlerstraße vom Fjord aus gesehen

Anhalten ist nicht einfach, denn es gibt nur wenige Parkplätze und die Touristenbusse mit den Kreuzfahrern halten oft mitten auf der engen Straße. Auch ist es eine echte Herausforderung inmitten der vielen Menschen den Ausblick zu genießen. Du solltest aber unbedingt anhalten.

Wir haben gewartet und haben dann doch noch einen Parkplatz für unseren Kastenwagen erwischt. Dadurch hatten wir dann genügend Zeit für einen ausgiebigen Blick, bevor wir uns in Geiranger einen Platz auf dem Campingplatz gesucht haben.


Traumstraßen Norwegen 3: Gamle Strynefjellsvegen

Auf der alten Passtraße übers Fjell

Alte Passstraße in Norwegen

Die Norwegische Landschaftsroute Gamle Strynefjellsvegen verläuft zwischen Grotli und Videsæter und hat eine Länge von 27 km. Von Geiranger fährst Du in Richtung Aussichtspunkt Dalsnibba (dessen Besuch ich Dir auch unbedingt empfehlen kann) und biegst kurz danach rechts ab.

Die Fahrt über die alte unbefestigte Reichsstraße 258 über die Hochebene des Strynefjell ist ein besonderes Erlebnis. Um sie zu befahren, musst Du aber in der richtigen Jahreszeit unterwegs sein, denn die Strecke ist in der Regel nur zwischen Mai und September für den Verkehr frei gegeben. Der höchste Punkt liegt auf 1.139 Meter.

Alleine schon die Straße, die unter Denkmalschutz steht, ist eine Sehenswürdigkeit. Sie wurde 1894 nach zwölfjähriger Bauzeit, in der die Straße in den schneefreien Monaten des Sommers in Handarbeit aus dem Fels gehackt und gesprengt wurde, eingeweiht. Erst 1978 löste eine neue Straße den Gamle Strynefjellsvegen als Hauptverkehrsweg ab.

Einspurig geht die Fahrt auf der Gamle Strynefjellsvegen von Ost nach West oder umgekehrt. Alte Steinmauern und lange Reihen aus Prellsteinen vermitteln ein Gefühl, als wäre man in die Vergangenheit zurückversetzt. Nur ab und an begegnet Dir ein Fahrzeug.

Ein Highlight unserer Fahrt durch Norwegen mit Wohnmobil: Blick auf die alte Gletscherlandschaft

Die norwegische Landschaftsroute Gamle Strynefjellsvegen verläuft zwischen Grotli und Videsæter über die alte Passstraße

Die Gebirgslandschaft, die Du auf der Straße durchquerst, wurde durch die Eiszeit geschaffen. Lange halten sich auf der Strecke über das Fjell große Schneefelder. Dazu kommen große türkis gefärbte Gebirgsseen.

Es sind viele Dinge, warum die Fahrt über die einspurige Schotterstrecke mit immer wechselnden Blicken auf die karge Landschaft zu den Höhepunkten unserer Reise durch Norwegen mit dem Wohnmobil gehört.


Traumstraßen Norwegen 4: Atlantikstraße – Schweben über dem Meer

Unterwegs auf der Atlantikstraße in Norwegen

Die Fahrt über die Atlantikstraße mit ihren Brücken und Inseln ist mit Auto oder Wohnmobil ist ein grandioses Erlebnis

Zwischen Wasser und Himmel ist die Atlantikstraße, die sich mit ihren Brücken zwischen Holmen und Schären entlang schlängelt, ein extremes Erlebnis. Du kannst die Fahrt sehr gut mit einem Besuch der Trollstigen kombinieren. Die Entfernung ist nicht zu groß. Allerdings sind die Eindrücke total unterschiedlich.

Die Atlantikstraße, die auch „Straße im Meer“ genannt wird, verläuft entlang der rauen Küste der Hustadvika, die seit jeher eine Herausforderung für die Schifffahrt ist. Sie wird auch als die „Beste Autostrecke der Welt“ bezeichnet.

Ende der Atlantikstraße: Heeres-Küsten Batterie Bud

Am Ende der Atlantikstraße: Die deutsche Befestigung in Bud war Teil des Atlantikwalls und kann besichtigt werden

Die Norwegische Landschaftsroute Atlanterhavsvegen verläuft zwischen Kårvåg und Bud und hat eine Länge von 36 Kilometern. Das bekannteste Stück sind die geschwungenen Brücken, die Inseln, Holmen und Schären verbinden. 8.274 Meter lang ist das 1989 fertiggestellte Teil, das im Gestein der Küstenlandschaft fest verankert wurde.

Du solltest die Straße aber komplett abfahren, und Dich nicht nur auf das bekannteste Stück beschränken. An einer Stelle fährst Du dabei fast durch einen Vorgarten, ein anderes Stück direkt am Meer entlang und durch alte Kulturlandschaften. Und in den kleinen Ort Bud wären wir sonst nie gekommen.

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Traumstraßen Norwegen 5: Andoya – Meer, Landschaft und Licht

Traumstrassen Norwegen: Gebirge auf Andoya

Die Landschaftsroute Andøya verläuft am Gebirge entlang

Die Straße führt spektakulär über einen Felsvorsprung zwischen offenem Meer und steilen Bergen. Die Norwegische Landschaftsroute Andøya verläuft zwischen Bjørnskinn und Andenes an der Küstenseite der Insel entlang und hat eine Länge von 58 Kilometern. Gemeinsam mit der Landschaftsroute Senja, ist sie eine am Meer entlangführende Alternative zur Hauptstrecke E6.

Schon der Einstieg in die Landschaftsroute ist spektakulär. Bei Andenes hast Du die Möglichkeit, das ganze Jahr über Wale zu beobachten. Die Landschaft, das Licht und die wogende See sind magisch. Immer wieder gibt es vom Wohnmobil aus neue Ausblicke auf das Meer und die Berge. Karge Natur, Bäume und Farben wechseln sich ab.

Im Fischerort Bleik gibt es einen riesigen weissen Strand und türkisblaues Meer. Auf dem Vogelfelsen Bleiksøya vor dem Ort brüten zwischen dem 14. April und 10. August über 40.000 Papageientaucher (andere Quellen sprechen sogar von über 80.000 Brutpaaren) und eine große Seeadler-Kolonie.

Der Rastplatz Bukkekjerka ist ein Höhepunkt der Landschaftsroute Andøya

Der Rastplatz Bukkekjerka wurde architektonisch besonders gestaltet

Die Fahrt geht entlang der Küste der Vesteralen. Nicht viel weiter erreichen wir den Rastplatz Bukkekjerka. Von hieraus hast Du einen weiten Blick aufs Wasser, die Felsen und die Berge von Andøya. Über einen Trampelpfad und Betonstege erreichst Du die beiden unbemannten Leuchtfeuer auf der Landzunge Børhella. Mit zum Rastplatz gehört eine überaus moderne und saubere Toilette, eine Sehenswürdigkeit für sich.

Ich verstehe nicht, warum diese Straße auf den Vesteralen in den Reiseempfehlungen anderer Norwegenfahrer fast gar nicht vorkommt. Die Fahrt über diese Landschaftsroute lohnt sich auf jeden Fall.

⇒ Unterwegs auf der Landschaftsroute Andøya


Traumstraßen Norwegen 5: Havoysund – den norden erleben

Rastplatz an der Landschaftsroute Havoysund

Architektonisch gestalteter Rastplatz der Landschaftsroute Havøysund

Die Norwegische Landschaftsroute Havøysund (Straße 889) verläuft zwischen Kokelv und Havøysund und hat eine Länge von 67 Kilometern.

Wenige Kilometer vor Olderfjord zweigt die Straße ab. Bis zur Siedlung Kokelv geht die Fahrt mit dem PKW oder Wohnmobil zügig voran. Dann beginnt die nördlichste Touristenstraße in Norwegen am Eismeer entlang. Die Straße führt dicht am Fjord entlang und schwingt sich immer wieder den Berg hinauf. An manchen Stellen hast Du das Gefühl über ein Hochgebirge zu fahren. Die Landschaft ist rau und dramatisch.

Es ist eine Fahrt durch eine Landschaft, die ganz von der Natur geprägt ist. Teile der nördlichsten Landschaftsroute verlaufen entlang des arktischen Meers und durch eine karge Klippenlandschaft. Unterwegs beobachten wir direkt aus dem Wohnmobil heraus viele Tiere. Herden von Rentieren grasen neben der Straße und auch ein Fischotter streckt seinen Kopf aus dem Wasser.

Blick aus dem Wohnmobil auf die Barentssee in Richtung Nordkap

Havøysund ist ganz in der Nähe des Nordkaps

In Havøysund gibt es wunderbare Blicke auf das arktische Meer und einen Stellplatz für Wohnmobile. Hier erleben wir Nordnorwegen und die Finnmark pur.

Die Landschaftsroute zweigt von der Route zum Nordkap ab. Dennoch nehmen sich wenige Besucher der norwegischen Touristenattraktion, die Zeit bis nach Havøysund zu fahren. Sie verpassen dabei intensive Erlebnisse.

⇒ Unterwegs auf der Landschaftsroute Havøysund


Traumstraßen Norwegen 6: Varanger – Eismeer und mehr

Landschaftsroute Varanger: Kirche in Nesseby

Die Kirche in Nesseby ist eine Sehenswürdigkeit auf Varanger

Es ist eine Fahrt in wechselndem Licht entlang von Birkenwäldern, Moorlandschaften und zerklüfteten Klippen. Immer wieder gibt es dabei neue Blicken auf den Varangerfjord, die Varanger-Halbinsel und die Küste der Barentssee.

Die Norwegische Landschaftsroute Varanger (E 75) verläuft zwischen Varangerbotn und Hamningberg und hat eine Länge von 160 Kilometern. Du hast die Möglichkeit die einzigartige arktische Landschaft intensiv zu erleben, denn Du fährst die Strecke auch wieder zurück. Du fährst aber auch durch eine alte Kulturlandschaft. Auf Varanger lebten die unterschiedlichsten Völker und Kulturen zusammen. Im 19. Jahrhundert zogen beispielsweise Finnen und Nordschweden in die Region.

Hier auf Varanger findest Du aber auch Vogelarten, die Du an keinem anderen Ort der Welt sehen kannst. Einige von ihnen kannst Du vielleicht schon von der Straße entdecken. Immer wieder stehen Fahrzeuge am Straßenrand, aus denen dicke Kameraobjektive ragen.  Auch wir haben hier Seeadler direkt aus unserem Wohnmobil beobachtet. Zusätzlich gibt es mehrere Vogelbeobachtungsstationen.

Einen Abstecher durch den Tunnel unter dem Meer hindurch nach Vardø, solltest Du auch unternehmen. Das Steilneset Memorial, ein aussergewöhnliches Monument oberhalb der Bucht, das an die Opfer der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert erinnert, ist unbedingt einen Besuch wert. Und es gibt noch eine zweite Attraktion. Nicht weit entfernt liegt am Ortsrand Vardøhus Festnung, die nördlichste Festung der Welt. Der erste Vorläufer wurde bereits im 13. Jahrhundert erreichtet.

Wohnmobil in Norwegen auf der Landschaftsroute Varanger

Die Strecke nach Hamningberg führt durch eine wahre Mondlandschaft

Das letzte Stück der Landschaftsroute Varanger ist einfach spektakulär. Die Straße wird immer enger und windet sich durch zerklüftete Felsen und Landschaften wie auf dem Mond – immer entlang der Barentssee. Die letzten 40 Kilometer zum verlassenen Fischerdorf Hamningberg sind sehr vielseitig. Die Straße verlangt dem Wohnmobil-Fahrer oder PKW-Fahrer aber auch volle Konzentration ab. Ausweichstellen gibt es nämlich nicht sehr viele und an manchen Stellen ist es hier am Ende von Varanger wirklich eng.

Die Fahrt über Varanger war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, das ich Dir sehr empfehlen kann. Durch die abgelegene Lage, ist die Region absolut nicht überlaufen.

⇒ Unterwegs auf der Landschaftsroute Varanger


Traumstraßen Norwegen 7: Entlang der Russischen Grenze bei Kirkenes

Piste an der russisch-norwegischen Grenze nach Grense Jakobselv

Nur ein paar Meter rechts der Piste ist die russische Grenze

Sie ist keine Landschaftsroute, aber diese Strecke entlang der Russischen Grenze bei Kirkenes nach Grense Jakobselv ist ein Erlebnis. Diese Straße habe ich mit dazu genommen, weil die Fahrt mit zu den schönsten Erinnerungen unserer Norwegen- und Nordkaptour gehört.

Dabei ist die Strecke nichts für Weicheier. Die Straße ist wirklich schlecht. Die letzten Kilometer geht es über Wellblechpiste, diese ist je nach Jahreszeit in recht gutem oder sehr schlechtem Zustand. Wir folgen von Kirkenes der sehr gut ausgebauten Straße in Richtung Murmansk / Russland. Am Grenzübergang biegen wir ab. Rund eineinhalb Stunden brauchen wir für die nächsten 50 Kilometer bis zum Meer. Die hier noch geteerte Straße hat sehr viele Bodenwellen und windet sich stark. Die Landschaft und Felsformationen sind grandios.

Die letzten acht Kilometer zum Ziel geht es über Piste genau an der Grenze von Norwegen und Russland entlang! Gelbe Grenzposten mit schwarzer Spitze markieren den Verlauf auf der norwegischen Seite, rote mit verziertem Kopf stehen auf der russischen. Dazwischen liegt nur ein Fluss. Kein Zaun trennt Dich von diesem großen geheimnisvollen Land. Für mich war dies ein großartiges Gefühl, Russland so nahe zu sein.

Barentssee bei Grense Jakobselv

Blick auf die Barentssee in Grense Jakobselv – hier gibt es Wale

Am Ende der Strecke erwarten Dich eine einfache Toilette, eine Picknickbank und eine besondere Kirche. Und dann bist Du am Ziel, am Eismeer und vielleicht am Ende der Welt. Mit dem Wohnmobil kannst Du bei einem verlassenen Dorf in einer kleinen Bucht stehen und den Blick aufs Meer genießen. Und mit etwas Glück beobachtest Du dabei vom Land aus Beluga-Wale, die hier leben.

Es ist eine anstrengende Fahrt durch eine karge Landschaft. Die Strecke ist nicht spektakulär, aber gemeinsam mit dem Zielort und der direkten Nähe zu Rußland ein intensives Erlebnis.

⇒ Unterwegs entlang der Russischen Grenze


Wichtige Hinweise

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Reiseführer Norwegen zum Träumen*


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Katja
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