Hallo,

ich bin Katja, Journalistin und leidenschafliche Reisende. Als Tochter  reisebegeisterter Eltern schlug ich bereits in jungen Jahren an verschiedensten Stellen Europas mein Zelt auf. Wunderbare und unvergessliche Erlebnisse verbinde ich damit. Das Zelten direkt am norwegischen Fjord mit milchgrünem Gletscherwasser fällt mir ein, oder das Graben von Abflussgräben in Südfrankreich während einem Sommerurlaub. Für die Nachbarn gleich mit, damit das Schlafen im „Trockenen“ möglich war. Ein anderes Mal stahlen uns in Schottland die Möwen das Fleisch direkt vom Grill. Und wir picknickten an den schönsten Stellen Europas, zum Beispiel einsam am Bach auf der Wiese oberhalb des Trollstiegen. Und, Und, Und ….

Das Reisen und Campen hat mich seitdem nie lossgelassen.

Immer unterwegs – erst mit dem Bus, dann mit dem Kastenwagen

Vor mehr als 25 Jahren machte ich gemeinsam mit meinem späteren Mann die erste Tour mit einem selbst ausgebauten VW-Bus. Klappbank, Holzkiste und selbstgenähte Vorhänge in Regenbogenfarben waren die Ausstattung. Dazu kamen Wasserkanister und Kocher. Zwei oder drei dieser alten Busse hatten wir. Dann stiegen wir auf unseren durch einen Afrikafahrer ausgebauten T2 mit Klappdach um. Zehn Jahre alt und super in Schuss. Über zehn Jahre hat er uns auf tolle Reisen begleitet. Mit vier Monaten war auch mein Sohn das erste Mal dabei. Ihm wurde das Reisen wirklich in die Wiege, naja eher in den Kinderwagen, gelegt. Zur normalen Ausstattung und Vorzelt hatten wir auch Klapphochstuhl, Reisebett und mehr dabei. Die anderen Camper wunderten sich oft, was wir alles in unserem Fahrzeug unterbrachten. Es ist eben immer eine Frage der Organisation und der Einstellung.

Nachdem unser Bus dann seinen 20. Geburtstag feierte und mein Sohn auch größer und vor allem länger wurde, suchten wir Alternativen und wurden beim Kastenwagen fündig. Das hat sich zu einer echten Liebesbeziehung entwickelt. Auf einen La Strada Avanty Family folgte nach über 100.000 Kilometern ein Pössl Vario 545.

Nachdem unser Sohn jetzt nicht mehr mitfährt, sind wir auf einen „kurzen Kasten“ umgestiegen. Für uns genau die richtige Wahl. Mit einem größeren Fahrzeug wären wir schon an vielen Stellen hängen geblieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Da wo es besonders schön ist zum Hin-Fahren, ist es eben oft auch nicht gerade breit. Auf Sardinien haben wir uns in den Bergen verfahren und sind dabei in einem engen Ortskern gelandet. In Sevilla standen wir schon einmal mitten auf einem Vogelmarkt. In Andalusien mussten wir in einem weissen Dorf „auf einer Briefmarke wenden“ und durch eine Furt weiter fahren, da die Brücke zusammengebrochen war. Die „Orden und Ehrenzeichen“ von einer Pistenfahrt zu der uns google-maps verleitet hat, tragen wir immer noch im Lack. Es gibt also noch viel zu Schreiben. Der Name „Bus“ ist aber seit dem ersten Fahrzeug geblieben.

Unsere Hin-Fahr-Ziele

Vor allem archäologische und andere kulturelle Ziele, romanische Kirchen und Klöster und die Begegnung mit Menschen, Land und Natur haben es uns angetan. Und wir gehen sehr gerne essen und zwar landestypisch. Am Liebsten da, wo die Einheimischen hingehen und die Lieferwagen der Handwerker am Mittag vor der Tür stehen.

Jounalistin und Reisen

Anders als andere Reiseblogger leben wir (noch) nicht im Wohnmobil. Noch müssen wir unsere Reisen auf den Urlaub und die Wochenenden beschränken. Unser Kastenwagen steht dabei aber immer gepackt vor der Tür und wird als Zweitwagen fast täglich bewegt. Im „wirklichen Leben“ arbeite ich im Bereich Kommunikation für einen großen sozialen Träger und als Journalistin für verschiedene Medien. Schreiben ist also nicht nur meine Leidenschaft, sondern auch mein Leben. Und natürlich habe ich auch über unsere Reisen schon geschrieben. Gerne nehme ich auch neue Aufträge entgegen. Mehr über meine journalistische Tätigkeit gibt es auf meiner Homepage www.pressebuero-hein.de.

Warum ein Blog

Im letzten Jahr habe ich angefangen anderen Blogern zu folgen. Immer wieder freue ich mich dabei über tolle Fotos und Berichte. Bei der Recherche zu unserem nächsten Reiseziel, wurde ich aber nicht so recht fündig. Unsere speziellen Themen sind also noch nicht zu verbreitet. Auch lese ich imer wieder nicht korrekte Dinge zum Reisen mit dem Kasten oder zum Kastenwagen mit Kindern. Hier habe ich von sehr praktischen Erfahrungen zu berichten.

Ich freue mich auf viele Anregungen für neue Fahrten. Vielleicht sehen wir uns ja mal unterwegs. Dann gebe ich gerne ein gutes Gläschen Pfälzer Wein aus, den wir natürlich immer mit dabei haben.